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Sonntag, 25. Mai 2014

Süße Früchtchen

Läßt bereits eine reiche Ernte erahnen: Walderdbeeren :-)

Aber bitte nur solche, welche bereits seit mindestens 1 Jahr in Ihren Töpfen wachsen
wegen des Fuchsbandwurms; dieser kann für Menschen sehr gefährlich werden!

Sonntag, 9. Februar 2014

Hamamelis

blüht jetzt: Hamamelis
In Gesichtswässern, bei kleinen Wunden... nicht umsonst wird sie im Volksmund Zaubernuss genannt.

Montag, 30. September 2013

Sonntag, 4. August 2013

Marmor


Es kann der größte Künstler nichts ersinnen,
was unter seiner Fläche nicht der Marmor
in sich enthielt', und nur die Hand, die ganz
dem Geist gehorcht, erreicht das Bild im Steine

Michelangelo Buonarroti

Sonntag, 28. Juli 2013

Symphonie der Sinne

sehen, riechen, schmecken, hören, fühlen
ich sehe
die felder
die farben
die dörfer, die sich in die landschaft einfügen

ich rieche
die düfte
des lavendels
der kräuter
der ernte

ich schmecke
die luft
die provence
die kräuter

ich höre
das summen der bienen
den lärm der zikaden
das treiben menschen

ich fühle
die wärme
die sonnenstrahlen auf der haut
die kratzigen stoppeln des trockenen grases
die spitzen steine unter den fußsohlen

Donnerstag, 11. Juli 2013

Pflanzenwoche: Salat und anderes Gemüse

Frisch vom Feld
oder selbst gezogen schmeckt am besten
... lässt sich sehr einfach selbst ziehen und man kann eine Menge dabei sparen. Salat zum Beispiel lässt sich von Frühjahr bis Herbst über aussäen und liefert rasche eine reiche Ernte. Auch für den Balkonkasten gibt es im Handel Samen von Pflücksalaten. Dieser kann in zwei bis drei Wochen bereits geerntet werden. Nehmen Sie dann besser gleich eine Mischung, dann haben Sie auch gleich Abwechslung.

Dienstag, 9. Juli 2013

Pflanzenwoche: Blüten regelmäßig ausputzen

Vor allem nach dem Regen brauchen Blüten einen Schnitt
Um die Samenbildung zu unterbinden und die Blütenbildung anzuregen, schneiden Sie alle paar Tage Verblühtes oder vom Regen faulende oder braun gewordene Blüten aus. Nach einer längeren Regenperiode ist dies vor allem bei Perlagonien (im Volksmund Geranien genannt) nortwendig.

Vor allem die weißen Sorten sind sehr faulanfällig bei Regen. Sie sollten aber auch regelmäßig bei anderen Farben kontrollieren, bei diesen fallen verblühte oder faulende Stellen farblich nur nicht so auf. Sind die Blütenstände besonders dicht, sollten Sie besonders darauf achten, denn die faulenden Blütenblätter befallen bald die engstehenden Nachbarblüten. Aber auch bei Margeriten, Rosen, Oleander und vielen anderen Blühpflanzen sollten Sie die Blütenerneuerung fördern. Bilden sich Samen aus, hört die Pflanze auf zu blühen und steckt alle Kraft in die Samenbildung, was ja ihre ursprüngliche Bestimmung auch ist.

Montag, 8. Juli 2013

Pflanzenwoche: Mit Weihrauch gegen Läuse

Weihrauch lässt Blattläuse fliehen
Gemeint ist hier nicht das harzige Räucherwerk, das viele zum Wohnung räuchern oder aus der Kirche kennen. Es gibt eine Pflanze dieses Namens; und sie riecht nach Weihrauch. Blattläuse mögen diesen Duft nicht und verschwinden bald.

Man kann Weihrauch wunderbar selbst durch Stecklinge vermehren. Schneiden Sie dazu einfach einen langen Wedel der Pflanze ab, teilen ihn in mehrere Stücke und stecken ihn zu den betroffenen Pflanzen in die Erde. Schon bald haben sich Wurzeln gebildet, und aus dem Steckling wachsen neue Zweige.

Extratipp: Weihrauch ist nicht winterhart und stirbt beim ersten Frost. Nehmen Sie sich vorher einen Steckling und überwintern diesen drin. So können Sie im nächsten Frühjahr wieder neue Pflanzen vermehren. Dies spart Platz und schont den Geldbeutel.

Freitag, 28. Juni 2013

Rezept: Holunderblütensirup

Holunderblütensirup kann man jetzt, da der Holunder noch in Blüte steht, bis etwa Ende des Monats anssetzen.

Man benötigt für ca. 1,25 l Sirup:
1 l Wasser
1 kg Zucker
Saft von 2 Zitronen

ca. 10 - 20 Holunderblütendolden, frisch geerntet
1 - 2 Zitronen in Scheiben geschnitten

Und so geht's:
Das Wasser mit dem Zucker und dem Zitronensaft unter rühren aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat (im Thermomix: 20 Min/100°/Stufe2).

In der Zwischenzeit die Holunderblüten gut ausschütteln, um sie von kleinen Tierchen zu befreien und die langen Stängel abschneiden; denn diese schmecken zu bitter. Mit den Zitronen in eine ausreichend große Schüssel geben. Für diese Menge reicht die mittlere Tupper Tafelperle genau.

Die noch heiße, aber nicht mehr kochende Mischung aus Wasser, Zitronensaft und Zucker in die Schüssel über die Blütendolden und Zitronenscheiben gießen. Abgedeckt an einem warmen Ort (nicht der Kühlschrank) 3 bis 7 Tage stehen lassen.

Den fertigen Sirup durch ein Haarsieb (oder noch besser durch einen Kaffeefilter) in einen Topf (oder Thermomix-Topf) gießen und aufkochen lassen. Zwischenzeitlich passende Flaschen und/oder Schraubdeckelgläser mit kochendem Wasser ausspülen. Den heißen Sirup in die Flaschen/Gläser füllen und verschließen. Nach dem Öffnen muss der Sirup im Kühlschrank gelagert werden und rasch verbraucht werden. Ist dies nicht möglich, lassen sich Reste gut einfrieren.

Das Rezept kann natürlich auch verdoppelt oder noch mehr vergrößert werden, für eine entsprechend größere Menge Sirup. Bei diesem Rezept wurde bewusst auf die Zugabe von extra (künstlicher) Zitronensäure verzichtet.

Holunderblütensirup schmeckt in Sekt und Prosecco ebenso gut wie in Mineralwasser oder dem Trendcocktail Hugo. Er eignet sich super als Mitbringsel oder originelles Geschenk.

Dienstag, 25. Juni 2013

Noch einmal Nisthilfe

Ein lauschiges Plätzchen für ein Insektenheim
Mit der Vogelhisthilfe war es für dieses Jahr nichts, doch leise, still und heimlich habe ich noch eine Nisthilfe anderer Art angebracht: ein Insektenhotel.

Mein Mann meinte ja, dass die bestimmt dieses Jahr noch nicht einziehen werden. Aber ein paar der Bambusröhrchen sind bereits zugemauert. Wildbienen und Hummeln - sie zählen auch zu den Wildbienen - lassen ihre Brut in den Röhrchen heranwachsen und bauen diese dann mit Lehm, der dann trocknet und fest wird zu. So werden die kleinen Bienchen nicht aus ihrem Nest geraubt.

Zugemauert mit der Erden...
Wollen Sie selbst ein Insektenhaus installieren, darf es auf keinen Fall zur Wetterseite geöffnet aufgehängt werden. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Öffnungen sich nicht nach oben neigen, damit kein Regenwasser hinein läuft. Unser Häuschen hängt daher goldrichtig. Und vor der Haustüre noch die nahrhaften Rosenblüten. Was will eine frisch geschlüpfte Biene mehr?

Nun hoffen wir nur noch auf ein paar andere Besucher in der Nachbarschaft, sei es auch nur als Übernachtungsgäste, wie Marienkäfer, Schmetterlinge und andere.

Sonntag, 23. Juni 2013

Die Rose



"Wie schön Sie sind!"
"Nicht wahr?" antwortete sanft die Blume. "Und ich bin zugleich mit der Sonne geboren..."
Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

Montag, 3. Juni 2013

Projekt Nisthilfe: Teil 8 - Nix wars

Buchfink, weiblich
Nun hätte ich es beinahe versäumt, Ihnen einen kurzen Abschlussbericht zum Nisthäuschen zu geben. Allerdings nur, weil meine kleinen frechen Freunde offenbar - zumindest bisher - ihre angestammten Behausungen bevorzugen. Kein Meislein, kein Spätzlein oder anderes Vögelchen wollte hier einziehen. Was wir, mein Mann und ich, sehr schade finden. Trotzdem bleibt das Weidenkörbchen wo es ist. Es sitzt auch im Sturm bombenfest, und wir hoffen aufs nächste Frühjahr.

Was wir nicht hoffen ist, dass den Vögeln die Nachbarn doch zu laut sind. Hinter unsere Eibenbüsche haben Sie ein absolut hässliches Mega-Blech-Dixie gestellt, dessen Türen derart laut sind, dass einem beinahe die Ohren abfallen. Irgend jemand muss ja schuld sein. Wir sind jedenfalls eher ruhige Zeitgenossen, und sie kommen ja auch zum trinken und baden auf unsere Terrasse, während wir dort sind. Sie verhalten sich also wie gute Freunde, die kurz mal vorbei schauen. Lassen auch munter mal ein Häufchen hier und da zurück, und sind immer gut gelaunt und fröhlich.

Ich merke mal noch vorsichtshalber an, dass sich das Dixie (eigentlich ist es ein Blechschuppen, hat aber den Charme eines Toi-Tois) weit genug vom Nisthäuschen entfernt befindet. Selbst an heißen Sommertagen - so denn es mal Sommer wird - wird es den Kleinen nicht zu heiß. Im Gegenteil eigentlich müssen wir dankbar sein, denn so ist das Nistkörbchen vor Zugluft geschützt. Und vor allzu neugierigen Nachbarsblicken auch. Nur uns müssten sie aushalten.

Drücken Sie uns die Daumen fürs nächste Jahr!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Sind Raupen Schädlinge?

Wer Schmetterlinge liebt, sollte Raupen Ihre Nahrung lassen.
Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Kindheit hätte sich niemals jemand über ein paar Löchlein in den Blättern seiner heißgeliebten Pflanzen aufgeregt. Jedermann und -frau wusste, dass daraus - oft sogar wunderschöne - Schmetterlinge werden.

Wir haben als Kinder sogar Raupen gesammelt und mit Blättern gefüttert, um ihnen dann bei der Verpuppung und dem Schlüpfen des fertigen Schmetterlings zuzusehen. Niemand fand das eklig, ganz im Gegeteil! Welch faszinierende Geschöpfe hat sich die Natur da einfallen lassen!


Wunderschön: Tagpfauenauge
Mal ehrlich: keine Pflanze stirbt an ein paar wenigen Fraßschäden. Und werden es zu viele, sorgen natürliche Fressfeinde, wie Vögel oder Reptilien für deren Minderung.

Lange habe ich mich gewundert, warum es heute viel weniger Schmetterlinge gibt als früher. Bis mir ein Licht aufging: Schädlingsbekämpfung! Natürlich geht man nicht nur gegen Raupen vor, auch andere chemikalische Keulen führen die noch kleinen Raupen ins Verderben. Da die vergifteten Raupen auch von anderen Tieren verzehrt werden, nehmen auch diese die Gifte auf. Für Menschenbabies muss es Bio sein, warum müssen dann die noch viel empfindlichen Vogelkinder diese Schadstoffe aufnehmen?

Damit kann man leben, oder?
Deshalb meine Bitte: nehmen Sie ein paar Löcher in Kauf und freuen sich an den Tieren, die künftig Ihren (Topf)Garten besiedeln.



Sonntag, 19. Mai 2013

Kreativität

Gartenarbeit ist keine Arbeit, sondern (fast) kostenloses Fitnesstraining. Statt ins Sportstudio zu eilen und in klimatisierten, schlecht gelüfteten Räumen seinen Körper zu stählen, probieren Sie einfach einmal Gärtnertätigkeiten. Alle, wirklich alle Muskeln werden dabei trainiert. Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie sich vielleicht ehrenamtlich in einem Projekt einbringen (viele Gemeinden haben eine Koordinier- ungsstelle für Ehrenämter). Gärtnern fördert außerdem die Kreativität, bringt Freude und ist eine Tätigkeit an der frischen Luft. Gärtnern bringt somit Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden in einem 'Arbeits'gang. Anschließend genießen Sie die Früchte Ihres Tuns.

Sonne, frische Luft und mit beiden Händen in Mutter Erde wühlen
 - gibt es etwas Schöneres?

Freitag, 17. Mai 2013

Schneckenplage

Sie lieben dieses schwül-feuchte Wetter. Und noch mehr oft unsere liebevoll gehegten und gepflegten Gartenpflanzen. Sind die Bedingungen günstig, können Sie sich immens vermehren. Schnecken. Genauer: gefräßige Nacktschnecken. Hat eine Eiablage im eigenen oder Nachbars Garten stattgefunden, werden bald viele zarte Pflänzchen quasi über Nacht vom Schneckenvolk dahingerafft.

Sie sind in der freien Natur durchaus Nützlinge, fressen Sie doch mit Vorliebe Pflanzen, die nicht natürlicherweise ins Umfeld gehören. Da machen Sie auch vom sorgfältig angelegten Salatbeet natürlicherweise nicht halt, denn dieser gehört mitnichten in unsere Natur.

Dagegen kann man den Schnecken, ob man sie nun mag oder nicht (und die wenigsten mögen sie wirklich), ein, zwei Salatköpfe übrig lassen, an denen sie sich so richtig satt essen dürfen. Sind es allerdings zu viele, geben sie sich mit dem ihnen Zugewiesenen nicht zufrieden, denn ihr Hunger ist groß.

Bild: Wikipedia
Groß ist aber auch der Hunger indischer Laufenten, die rote und schwarze Nacktschnecken als Delikatesse betrachten. Haben die Enten viele Schnecken zur Verfügung, brauchen Sie viel Wasser zu trinken, um die schleimige Delikatesse verdauen zu können.

Nun müssen Sie sich nicht ein Rudel Laufenten kaufen, denn diese kann man auch mieten. Den ganzen Sommer über, oder solange eben notwendig. Laufenten werden paarweise abgegeben, denn sie brauchen die Gesellschaft ihresgleichen. Hier gibt es eine Züchterliste für Laufenten, und einige davon vermieten oder verkaufen Sie auch.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Pilzerkrankungen bei Pflanzen vorbeugen und wirkungsvoll auf natürliche Weise bekämpfen

Viele schön gezüchtete Pflanzen, die wir uns für Balkon, Terrasse und/oder Garten anschaffen, sind empfindlicher gegen Pilzerkrankungen, als viele glauben. Rosenrost, Sternrußtau, echter und falscher Mehltau, um nur ein paar zu nennen.

Mir blutet das Herz, wenn die liebevoll ausgesuchten Pflanzen trotz richtiger Düngung und richtigem Gießen eine der genannten Krankheiten auch nur im Ansatz ausbildet. Viele glauben, die Natur richtet alles schon und braucht unser eingreifen nicht. Das stimmt in freier Natur eben. Doch wer mag schon, dass im Frühsommer alle Blätter seiner teuren Rosen herunterfallen, kaum dass man diese nur ein klein wenig streng ansieht.

Vor allem Kübelpflanzen brauchen besondere Pflege. Und die dürften in unserem Lande die meisten Leute beherbergen, denn diese kann man auch auf Balkonen und Terrassen aufstellen.

Mehltau
segovax /pixelio.de
Im Grunde kann bei einem Befall mit Läusen oder Pilzkrankheiten ein wahrer Teufelskreislauf entstehen. Die Pflanze ist geschwächt und anfälliger für andere Parasiten. Bei pilzbefallenen Pflanzen fallen oft nach kurzer Zeit Blattläuse ein, und auf verlausten Pflanzen können sich Pilzsporen leichter einnisten. Es liegt auch der Verdacht nahe, dass die Blattläuse die Pilzsporen beim umherwandern auf den Pflanzen schön mit sich tragen und auf noch unbefallene Pflanzenteile verteilen.

Bei Pilzbefall hilft rigoroses Ausschneiden der befallenen Blätter. War die Pflanze bereits einmal erkrankt, sollte man schon beim kleinsten Anzeichen die entsprechenden Blätter entfernen. Dies verhindert eine weitere Ausbreitung.

Ferner sollte zur Vorbeugung und zur Kräftigung ein Sud aus Ackerschachtelhalm gegossen werden. Die Pflanze kann auch (nicht in der prallen Sonne!) damit eingesprüht werden. Müssen Sie auch gegen Blattläuse vorgehen, empfiehlt sich, abwechselnd die bereits vorgestellte Schmierseifen-Lösung und Schachtelhalm-Sud zu sprühen.
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