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Dienstag, 15. Juli 2014

Ringelblumentinktur herstellen

Ringelblumen werden zur Tinktur
Ringelblumen (Calendula) haben große pflegende Eigenschaften und werden verwendet bei Hautproblemen aber auch bei Entzündungen verwendet. Ringelblumentinktur kann man einfach selbst herstellen: Blütenköpfe der Ringelblumen pflücken, ausschütteln und etwa bis zur Hälfte in ein Schraubdeckelglas füllen. Dann das Glas mit hochprozentigem Alkohol, z.B. Doppelkorn oder Wodka auffüllen. Etwa 3 - 4 Wochen an einem hellen Ort stehen lassen und das Ganze täglich schütteln. Der Alkohol verfärbt sich gelb, ein sicheres Zeichen für die Wirksamkeit der Blüten.

Die fertige Tinktur wird abgefiltert und ist fertig zur weiteren Verwendung. Für Zahnfleischprobleme kann man sich die Tinktur in eine Sprühflasche füllen und mit mehreren Sprühstößen täglich Linderung verschaffen. Oder man verwendet die so entstandene Tinktur zur Salbenherstellung. Natürlich werden auch Ringelblumen nicht bei Regen geerntet.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Rotöl selbst herstellen

Echtes Johanniskraut
Johanniskraut blüht jetzt. Und wenn es dann einmal fertig geregnet hat, können wir es auf wilden Wiesen, an Feld- und Wegrändern pflücken, denn es soll nur trocken verwendet werden.

Dann schneidet man es in kurze Stücke, füllt es in ein Schraubdeckelglas und füllt mit normalem Olivenöl auf. Das Ganze bleibt dann für einige Wochen an einem hellen, warmen Ort stehen, bis das vormals gelbe Öl einen dunkelroten Farbton angenommen hat. Dann sind die Inhaltsstoffe aus der Pflanze ins Öl übergegangen. Nun wird es noch gefiltert, in Flaschen abgefüllt und dunkel gelagert.

Rotöl verwendet man für Verstauchungen, Prellungen und bei Sonnenbrand. Es pflegt die Haut und wird äußerlich angewandt.

Vorsicht bitte, wenn Sie Johanniskrautprodukte einnehmen, dann sollten Sie Sonnenbäder meiden, da starke Hautreaktionen auftreten können. Bei äußerlicher Anwendung habe ich das noch nicht beobachtet.

Sonntag, 9. Februar 2014

Hamamelis

blüht jetzt: Hamamelis
In Gesichtswässern, bei kleinen Wunden... nicht umsonst wird sie im Volksmund Zaubernuss genannt.

Freitag, 27. September 2013

Heimische Getreidesorten im Überblick

Welche Getreidesorten gibt es? Was sind die Unterschiede und wie werden sie verwendet? Eine kleine Übersicht unsrer hiesigen angebauten Getreide:

WeizenDinkelHafer

Weizen ist weltweit ein wichtiges Getreide und wird geschrotet und gemahlen in allerlei Teigwaren verarbeitet, allen voran Brot und Nudeln.

Unser heutiger Weizen eignet sich hervorragend zum Brot backen, da moderne Züchtungen viel und gutes Klebereiweiß (Gluten) enthalten. Doch diese guten Klebereigenschaften sind für viele Menschen auch hinderlich und schlecht verträglich. Die guten Backeigenschaften von Weizen haben sich schneller entwickelt, als die Verdauungssysteme der Menschen.


Emmer und Einkorn sind alte Weizenarten, die hochwertiges Eiweiß und viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Weil sie recht anspruchslos sind, werden sie gerne im Bio-Anbau eingesetzt.


Dinkel ist eine alte Kulturform des Weizens und aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit vor allem im Bio-Landbau beliebt. Er erlebt seit den 1980ern eine wahre Renaissance in der Backstube.

Obwohl Dinkel mehr Kleber enthält als Weizen, scheint sein Eiweißprofil von vielen Menschen verträglicher zu sein und weniger Allergien auszulösen. Da Dinkel früher hauptsächlich im Baden-Württembergischen Raum angebaut wurde, nennt man ihn auch Schwabenkorn.


Unreif geernteter Dinkel wird entsprechend seiner Färbung Grünkern genannt. Er muss allerdings gedörrt werden, um überhaupt bekömmlich zu werden, erhält dadurch aber sein typisch herb-würziges Aroma.

Bei Hafer denkt mancheiner heutzutage zuerst an Hafermilch und verzieht das Gesicht. Als zweites fällt uns vielleicht noch Pferdefutter ein, Haferbrei oder Haferschleim. Als Müslizutat steht er in der Zutatenliste weit oben als Haferflocke.

Zu Unrecht wurde er aus unserer Ernährung fast gänzlich verbannt, und man sieht seine lockeren Halme deshalb nur noch selten als Getreide angebaut.


Hafer enthält hochwertiges Eiweiß, wertvolle Fettsäuren und Vitamine und Mineralien, allen voran Magnesium, Zink und Eisen und ist eigentlich eine wahre Schönheitskur von innen. Außerdem ist er sehr bekömmlich, denn seine ß-Glucane halten den Cholesterinspiegel im Schach.

RoggenGersteMais

Roggen ist ursprünglich das Korn des Nordens, wird jedoch heute in ganz Deutschland angebaut und gilt mittlerweile als wichtigste Zutat für Brot. Er ist anspruchslos und robust. Vor allem in Norddeutschland sind dunkle Brote mit hohem oder ausschließlichem Roggenanteil beliebt.

Roggen benötigt beim Backen jedoch Säure, um das frühe Zersetzen der Stärke zu verhindern. Roggenbrote werden daher traditionell mit Sauerteig zubereitet. Man erhält dunkle, kompakte Brote, die sich lange frisch halten.


Gut für die Verdauung: Roggen enthält viele Ballast- und Schleimstoffe, welche sogar Krebs vorbeugen sollen. Also immer einen Roggenanteil ins Brot!

Gerste ist vielen Menschen nur als Zutat fürs Bierbrauen bekannt. Doch Vollwertköstler wissen das bekömmliche Getreide zu schätzen.

Gerste enthält hohe Anteile an wichtigen B-Vitaminen, Magnesium, Eisen, Kalzium und essentiellen Aminosäuren.

Als wahrer Sattmacher galt Gerste in alten Zeiten als Arme-Leute-Essen.


Das Gerstenkorn ist an der Ähre von einer festen Spelzhülle umgeben, welches in der Mühle entfernt wird; man erhält damit Gerstengraupen. Vollwertiger ist Nacktgerste, eine besondere Gerstenzüchtung, die sich durch nahezu spelzfreie Ähren auszeichnet.


Mais ist zwar kein - ursprünglich - heimisches Getreide, wird heute jedoch weltweit und auch bei uns angebaut. Das aus Mexiko stammende Getreide wird heute hauptsächlich als Viehfutter und zur Energiegewinnung angebaut.

Bekannt ist Mais aber auch als Maisstärke und Maisgrieß, letzteres als Polenta für die Beliebten Grießschnitten. Die meisten werden schon einmal Tortillas gegessen haben, welche traditionell mit Maismehl zubereitet werden. In den USA ist auch Maisbrot (Cornbread) beliebt und Kinogänger schätzen das knisternde Popcorn.


Mais ist von Natur aus glutenfrei und daher eine beliebte Zutat bei glutenfreien Mehlen



 © Haferbild: Rainer Sturm/pixelio.de - alle anderen: Die kluge Hausfrau

Montag, 16. September 2013

Butter selbst herstellen

Selbstgemachte "Kerrygold" aus Schwarzwahldsahne
Geschmacklich ein Hit!
Butter ist eines der gesündesten Fette überhaupt. Einst verteufelt als Cholesterinhammer (ob wohl die Hersteller von Diätmargarinen dahinter steckten?), heute wieder beliebt wie nie. Wie wird nun die Butter zu Butter? Es ist einfacher als Sie denken: ganz normale Sahne wird so lange geschlagen, bis sie flockt, und noch ein klein wenig länger. Dann wird die Butter ausgewaschen, in Form gepresst und kühl gestellt. Das war's. Klingt einfach? Ist es auch. für den Thermomix habe ich folgendes Rezept ausgetüftelt (mit anderem Mixer oder Handrührgerät müssen Sie bitte selbst probieren und wahrscheinlich einiges länger mixen lassen). Vielleicht finden Sie in Großmutters Schatzkiste ja auch noch ein Butterfass? Dann können Sie Ihre eigene Butter auch damit probieren.

Noch eines vorweg: Butter aus preislichen Gründen selbst herzustellen, lohnt sich kaum. Der Preisunterschied von Sahne zu Butter ist nicht so stark ausgeprägt. Selbst buttern ist eine Philosophie und macht butterweiche Haut vom Auswaschen. Wer Kontrolle über die genauen Inhaltsstoffe oder den Geschmack haben oder eigene Blüten- oder Kräuterbutter herstellen will, der macht sie selbst. Oder wer ausversehen Sahne zu lange geschlagen hat, verbuttert sie eben.

Rühreinsatz einsetzen. 500 g Sahne mit 1 schwach gestrichenen TL Salz 5 - 6 min/Stufe 4 schlagen, bis die Sahne ausflockt. Die entstandene Buttermilch vorsichtig in ein Gefäß abgießen. Es geht auch mit der halben Menge, doch der Aufwand ist genau der gleiche, daher kann man gleich mehr machen. Die meisten geben jetzt nochmal Wasser hinzu, welches nach nochmaligem Schlagen weggeschüttet wird; dann wird die Butter aber so weiß, und wir mögen Sie gerne "irisch". Deshalb empfehle ich so weiter zu verfahren:

Ausversehen produzierte Halbfettbutter aus H-Sahne
zum kochen und Backen dennoch geeignet
Die Butter in eine Schüssel umfüllen, die Schüssel etwa zu 3/4 mit klarem Wasser auffüllen und die Butter darin kneten. Das Wasser vorsichtig abschütten und den Knetvorgang mit dem Wasser noch 1 bis 2 Mal wiederholen. Längeres Kneten wäscht das restliche Wasser aus der Butter. Nun in eine Form pressen und in den Kühlschrank stellen.

Die selbst gemachte Butter schmeckt super auf frisch gebackenem Brot oder kann zu Blüten-, Knoblauch- oder Kräuterbutter weiter verarbeitet werden.

Freitag, 13. September 2013

Das Märchen von den roten Fingern oder nie wieder vorgekochte Rote Bete

Einfach himmlisch: Rote Bete selbt zubereitet
Ich muss zugeben, diese vakumierten Rote Beten, die man in der Gemüseabteilung bekommt sind äußerst praktisch für einen schnellen Salat. Und besser als die fertig eingekochten aus dem Glas sind sie allemal, hat man doch bei der eigenen Zubereitung das Aroma selbst in der Hand.

Abschreckend sind auch die Berichte von dem tiefoten Farbstoff, den die Bete ausmacht. Er soll ja wirklich alles einfärben und nicht wieder sauber bekommen zu sein. Letzteres ist absoluter Unsinn! Ein wenig Zitronensaft - etwa ein halber Teelöffel voll - in den Handflächen verrieben und mit klarem Wasser abgespült entfernt nicht nur den nette Rotton auf den Händen, sondern macht sie gleichzeitig auch streichelzart. Wer es einmal probiert hat, das tiefrote Gemüse selbst komplett zuzubereiten, wird keine Fertigware mehr kaufen, denn welch ein Unterschied!

Rote Bete hat enorme Heilkräfte und soll sogar die Seele von Schwermut befreien. Wer darauf nichts gibt, oder einfach den Geschmack genießen will, kann das jederzeit tun. Die Betenblätter lassen sich als Salatzutat verwenden, die Blattstiele können wie Gemüse z.B. in einem Eintopf verwendet werden. Die Bete ist in rohem Zustand lange lagerfähig (Blätter entfernen und kreativ in der Küche verwenden) und kann auch als Wintervorrat dienen. Wer einen guten Entsafter hat, sollte auch einmal frisch gepressten Saft probieren! Rote Bete kann roh verwendet aber auch im Salzwasser oder im Dampf gegart werden. Man schält sie immer erst nach dem Garen, sonst blutet sie aus und wird unansehnlich grau.

Am schonendsten ist jedoch die Backofenmethode: die ungeschälten Bete einzeln in Alufolie einwickeln, evtl. in eine Auflaufform o.ä. legen (dann wird das Bisschen austretender Saft gleich aufgefangen und bedarf keiner langwierigen Reinigung), in den kalten Ofen stellen und 90 Minuten bei 180° garen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann erst wird die Bete von der Schale befreit. Es geht sehr leicht mit einem normalen Messer. Geschmacklich kann die vorgekochte Rote Bete nicht mithalten. Für einen wahren himmlischen Genuss probieren Sie doch einmal folgendes einfaches und schnelles

Rezept für einen leckeren Rote-Bete-Salat:
4 Rote-Bete-Knollen nach der Backofenmethode garen, schälen und abkühlen lassen. Dann in Scheiben schneiden (mit dem Buntmesser erhalten Sie die schönen gezackten Scheiben) und in eine Glasform (nimmt die Farbe nicht an) schichten. Nach jeder Schicht etwas schwarzen Pfeffer und Steinsalz darauf mahlen und mit Himbeeressig und Walnuss- oder Sesamöl beträufeln. Wer mag, verfeinert noch mit frischen Kräutern oder Sesamkörnern. Der Salat hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche und kann für Gäste auch gut vorbereitet werden.

Dienstag, 20. August 2013

Nimm 5 am Tag

Mit einem Gemüsebeitrag meldet sich die kluge Hausfrau nun wieder aus dem Sommerloch zurück.

Lecker, frisch und bunt - Obst und Gemüsevielfalt
Gerade jetzt im Sommer, wo es viel frisches und buntes Gemüse gibt, ist der ideale Zeitpunkt für alle, die Ihre Ernährung dauerhaft umstellen möchten. Eine Regel besagt, man solle 5 Portionen Obst und Gemüse täglich essen. Eine Portion ist grob gesagt, so viel, wie in zwei Hände passt. Das erscheint zunächst ziemlich viel, ist aber einfacher umzusetzen, als Sie vielleicht denken.

Denn die gute Nachricht lautet: Dosengemüse zählt, ebenso Möhren-, Tomaten- oder sonstiger Gemüsesaft. Ebenso Gemüsesuppe. Und auch Fruchtpüree oder -kompott. Dieses allerdings in Maßen, da es meist aus vorratstechnischen Gründen mit recht viel Zucker angereichert ist. Gemüse ist aufgrund des niedrigeren Zucker- und damit Kaloriengehalts dem Vorzug zu geben.

Der Vorteil ist klar: isst man mehr Gemüse, ist der Magen schneller gefüllt; man ist schneller satt und kann so eine Menge Kalorien einsparen (wer darauf achten möchte oder muss). Eine Portion Obst am Tag dämpft den Heißhunger auf Süßes. So ist dann die Gefahr geringer, sich an großen Tortenstücken oder Tafelweise Schokolade essen zu müssen.

So könnte beispielsweise eine Tagesration aussehen:

Frühstück: (1. Portion)
1 Schale Früchte (saisonal, das was da ist: Birnen, Äpfel, Trauben) sind ein super Vitaminkick, gerne auch mit ein paar ungeschwefelten Trockenfrüchten dabei mit Mandelmilch

Zwischendurch: (2. Portion)
1 Glas Möhrensaft oder ein grüner Smoothie

Mittag- und/oder Abendessen: (3. - 5. Portion)
1 Portion Gemüsesuppe
1 gemischter Salat (normales Salatschälchen voll)
1 Portion Gemüse (z.B. Ratatouille, Currygemüse oder anderes nach Wahl), dazu Reis, Kartoffeln oder Nudeln (wenig!)

Sie sehen also, 5 Portionen Obst und Gemüse sind nicht viel. Wenn Sie Ihren Teller möglichst bunt gestalten, z.B. mit günen und gelben Zucchini oder mit buntem Mangold statt grünem, gelben Tomaten und roten Paprika, vielleicht sogar durch ein paar essbare Blüten verziert, machen Zubereitung und Mahlzeit zu einer sinnlichen Freude.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Sommerzeit - Bikinizeit

Höchste Zeit also, die Ernährung endlich umzustellen. Vielen fällt dies in dieser Jahreszeit dank vieler, frischer, bunter Lebensmittel leichter. Daher erfahren Sie im heutigen Gastbeitrag von Antonella S., wie Sie die für Sie richtige Diät finden können. Auf ihrer Seite trendfit.net vergleicht Sie die verschiedenen Abnehm-Methoden und es gibt auch ein kostenloses E-Book zum herunterladen. Keine Sorge, Sie müssen sich nirgends anmelden oder gar Ihre Daten hinterlassen!

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Diäten testen und die richtige finden

Die Welt der Diäten ist groß. Jede Illustrierte und jede Internetseite scheint einfach die richtige zu kennen. Aber man kann durchaus einmal alle durchprobieren und eine finden, mit der die Ernährung dauerhaft umgestellt werden kann. Denn nur so kann die Figur auf lange Zeit erhalten werden.

Blitzdiäten: Was ist dran?

Gerade im Frühjahr häufen sich in der Presse die Empfehlungen für Diäten, die blitzschnellen Erfolg bringen können. Das ist durchaus möglich, und für eine schnelle Verbesserung der Figur können sie durchaus geeignet sein. Eine davon ist die 24 Std Diät. Hier wird in nur einem Tag eine kleine Gewichtsreduktion erreicht. Das kann durchgeführt werden, um vielleicht die Form für ein besonders tolles Kleidungsstück zu bekommen. Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist sie aber eher ungeeignet.

Langanhaltende Umstellung der Lebensweise verspricht Erfolg

Wer seine Lebensgewohnheiten auf Dauer komplett umstellt, dem kann Erfolg bei der Gewichtsreduktion beschieden sein. Es ist gut, in den Alltag sportliche Aktivitäten einzubauen. Die tägliche Gymnastik, die Radtour oder das Joggen am Morgen halten einfach fit und bringen den Stoffwechsel in Schwung. Bei einer Kurzdiät wird oft der Grundumsatz des Körpers gesenkt. Das ist die Energiemenge, die dieser braucht, um die lebensnotwendigen Vorgänge aufrecht zu erhalten. Ist der Grundumsatz erst einmal gesenkt, steigt er auch nicht gleich wieder an, wenn die Ernährung wieder normal ist. Das bedeutet, dass man dann schneller wieder zunimmt. Eine Diät Vegetarisch kann helfen, die Ernährung dauerhaft umzustellen. Es gibt zahlreiche Methoden, vegetarische Nahrung lecker zuzubereiten. Die Auswahl an Literatur ist groß und die Lust am Probieren wächst.

Mehr dazu finden Sie im Ratgeber Diäten von trendfit.net.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Macht Fett fett?

Früher dachte man so. Doch neuere Studien zeigen: die Qualität machts. Und ganz ohne Fett geht sowieso nichts. Fett ist Geschmacksträger. Viele Speisen würden einfach nicht so gut schmecken, so ganz ohne Fett. Außerdem ist Fett ein Energielieferant und Träger fettlöslicher Vitamine (A, D und E). Somit sind sie zumindest nicht nur schlecht.

Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Fette jedoch nicht mehr als ein Drittel der aufgenommenen Tagesenergie ausmachen; das heißt für einen Erwachsenen mit einem Energiebedarf von 2000 kcl pro Tag maximal 70 g Fett.

Sonnenblumen sind nicht nur dekorativ, sonndern auch gesund
Hiervon sollten die gesättigten Fette, welche hauptsächlich in tierischen Produkten (Fleisch, Milchprodukte) vorkommen höchstens ein Drittel ausmachen. Ein Drittel sollten einfach ungesättigte (z.B. Oliven, Avocados, Nüsse) und den Rest mehrfach ungesättigte Fette, bzw. Fettsäuren (z.B. Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen, Fischöl) ausmachen.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ergänzen sich im Idealfall. Omega-3-Fettsäuren verengen die Blutgefäße und fördern Entzündungen. Omega-6-Fettsäuren bewirken genau das Gegenteil. Dennoch sollte ein Teil der Ernährung aus Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Walnüssen, Seefisch) bestehen, denn sie beeinflussen die Blutfettwerte günstig und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes.

Manche Empfehlungen lauten dahingehend, mindestens einmal, besser zweimal wöchentlich Fisch zu essen, um den Omega-3-Bedarf zu decken. Dennoch sollten Sie bedenken, dass auch Fische leidensfähige Geschöpfe, die Meere ohnehin schon überfischt sind und Fische außer guten Inhaltsstoffen auch äußerst bedenkliche wie Schwermetalle und Pestizide enthalten. Hier können Sie als Alternative guten Gewissens zu Lein- und Walnussöl greifen.

Grundsätzlich gilt: verwenden Sie hochwertige Öle für Salat und zum kochen; verwenden Sie abwechselnd verschiedene Öle um ein ausgewogenes Spektrum ungesättigter Fettsäuren zu sich zu nehmen.

Die schädlichen Transfette entstehen beim langen Erhitzen von Ölen und sind hauptsächlich in Fertiggerichten, Croissants, Keksen und Chips enthalten. Kokosöl hingegen ist hitzestabil ohne dass Transfettsäuren entstehen. Außerdem ist es leicht verdaulich und gut bekömmlich.

Montag, 1. Juli 2013

Apfelsaft gegen Dickdarmkrebs

In einer mehrsutfigen Studie am Max-Rubner-Institug (MRI) konnte nachgewiesen werden, dass sich naturtrüber Apfelsaft präventiv auf eine Dickdarmkrebserkrankung auswirken kann. Für klaren Apfelsaft konnte diese gesundheitsfördernde Wirkung nicht nachgewiesen werden. Der trübe Apfelsaft konnte der Studie zufolge außerdem die Blutzuckerverwertung von Diabetikern verbessern.
natürlich-Magazin 06/2013

Donnerstag, 27. Juni 2013

Männergesundheit: mehr Gemüse, bitte!

Nun ist es von Forschern bestätigt: Übergewicht, Stress, seelische Belastungen, aber auch zu viel Fleisch, Alkohol- und Tabakkonsum hemmen die Testosteronbildung des Mannes, was zu Libidoverlust bis hin zu Impotenz führen kann.

Anders herum kann "...eine neue Lebensordnung durch Ruhe, Nachdenken über Sinn und Unsinn dessen, was wir tun, ... und eine dauerhafte Gewichtsreduktion durch eine energetisch hochwertige pflanzliche Nahrung unter Verzicht auf Reizmittel, Alkohol und Tabak bekämpfen die Ursachen des Androgenmangels in jedem Alter wirksam."
Dr. med. Andres Bircher, reform rundschau 6/2013

Schlicht gesagt, war die Ernährung unserer Großeltern, als nur an Sonn- und Festtagen Fleisch auf den Tisch kam, die wesentlich gesündere. Mehr Gemüse macht also nicht nur schöner (auch die Männer!), sondern sorgt auch noch für ein aktiveres Liebesleben. Wenn das kein Argument ist...

Dienstag, 18. Juni 2013

Ist die Welt krank?

Achtung! Heute ist es soweit: mein Artikel Ist die Welt krank - eine ganzheitliche Sichtweise erscheint heute im Junikalender von einfach - vegan - leben.

Kontrovers? Polarisierend? Wie denken Sie darüber? Diskutieren Sie mit.


Mein Artikel heute

Dienstag, 11. Juni 2013

Kräuterkunde: Dill

Dill kann im eigenen (Topf-)Garten gut aus
Samen selbst gezogen werden.
Wenn man Dill kaut oder kocht oder trinkt, so stärkt er das Gehirn und den Magen und nimmt den Wind im Leib und bereitet den Harn.
Buch der Natur, Konrad von Megenburg (14. Jahrhundert)


Dill ist optisch gesehen die Königin unter den Kräutern. Sein eigener Geschmack, welcher in Mai und Juni am aromatischsten ist, macht es unverwechselbar. Laut Kräuterheilkunde soll es krampflösende Wirkung haben und darf auch in keiner Küche fehlen. Frischer Dill passt zu Fisch, hellen Saucen und Marinaden und in den Gurken- oder Kartoffelsalat und lässt sich gut einfrieren.

Beim Einmachen von Gewürzgurken dürfen Dillkronen nicht fehlen. Da Dill bereits ein kräftiges Aroma hat, harmoniert er am besten mit schlichten Küchenkräutern wie Petersilie.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Die kluge Hausfrau ist Gastautorin

Die kluge Hausfrau ist Gastautorin bei Einfach - Vegan - Leben. Ich bedanke mich ganz herzlich bei der lieben Autorin dieses Blogs, die mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist, und so oft aus der Seele schreibt: Frau Momo. Danke dafür, dass Dein Blog die richtige Plattform für meine spirituellen Gedanken ist, für die hier einfach doch nicht der rechte Rahmen ist.


Frau Momo hat eine inspirierende Art zu schreiben, dass ich mich manchmal ganz darin verlieren kann. Nun gibt sie im Juni mir und weiteren Gastautoren Raum, eigene Gedanken einzubringen. Schauen Sie doch einfach mal so vorbei, oder wenn mein Artikel Ist die Welt krank - Eine ganzheitliche Sichtweise erscheint. Ich lasse es Sie dann wissen, wenn Sie ihn lesen können.

Sonntag, 19. Mai 2013

Kreativität

Gartenarbeit ist keine Arbeit, sondern (fast) kostenloses Fitnesstraining. Statt ins Sportstudio zu eilen und in klimatisierten, schlecht gelüfteten Räumen seinen Körper zu stählen, probieren Sie einfach einmal Gärtnertätigkeiten. Alle, wirklich alle Muskeln werden dabei trainiert. Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie sich vielleicht ehrenamtlich in einem Projekt einbringen (viele Gemeinden haben eine Koordinier- ungsstelle für Ehrenämter). Gärtnern fördert außerdem die Kreativität, bringt Freude und ist eine Tätigkeit an der frischen Luft. Gärtnern bringt somit Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden in einem 'Arbeits'gang. Anschließend genießen Sie die Früchte Ihres Tuns.

Sonne, frische Luft und mit beiden Händen in Mutter Erde wühlen
 - gibt es etwas Schöneres?

Dienstag, 14. Mai 2013

Bernstein gegen Flöhe und Zecken

Bernstein hält Flöhe und Zecken bei Hunden fern. Das funktioniert auf zweierlei Art:

Pflegehund mit Bernsteinanhänger
  • Bernstein ist natürliches, ausgehärtetes, ca. 40 Millionen Jahre altes fossiles Harz, das wertvolle ätherische Öle besitzt, die sich durch die Reibung beim tragen entfaltet. Wer es nicht glaubt, sollte es mal zum räuchern benutzen, oder mit einer Feile daran reiben. Die kluge Hausfrau liebt Bernstein als Werkstoff, weil er beim schleifen, polieren oder bohren so wundervoll riecht. Die kleinen Tierchen mögen diese Geruchsstoffe aber nicht, und halten sich fern.
  • Bernstein erzeugt durch elektrische Ladung, ähnlich wie sie Kunstfasern erzeugen (Stichwort: fliegende Haare). Auch das hält die lästigen Blutsauger fern.


Babybernsteinkettchen sind auch für kleine Hunde geeignet
Selbst viele Waldarbeiter, Jogger, Wanderer und andere Naturfreunde gehen nicht mehr ohne Bernstein in den Wald; sie schwören auf seine Wirkung. Ein weiterer Vorteil von Bernstein ist, dass er keine Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten hervorruft. Ein Ammenmärchen ist allerdings, dass der Bernstein in roher Form, das heißt ungeschliffen und unpoliert vorliegen muss. Auch Aussagen diverser Händler von Hundebernsteinkettchen, die besagen, dass die Wirkung nur höchstens 2 Jahre anhält, sind Quatsch und zielen nur auf Profit.

Montag, 13. Mai 2013

Warenkunde: Spargel

Spargel macht schlank, denn er hat gerade mal 150 Kalorien auf 1 kg Gemüse. Er enthält viele Vitamine, unter anderem Vitamin A, E und K, welches den Organismus vor Pilzkrankheiten schützt. Er hat eine stark entwässernde Wirkung, weshalb man Spargel bei Übergewicht und Wassersucht empfiehlt. Weil er durch die Starke Urinausscheidung viele Schlackenstoffe aus dem Körper schwemmt, ist er sehr hilfreich bei frühsommerlichen Entschlackungskuren.

Weißer Spargel wird auch Bleichspargel genannt
Doch manche Menschen vertragen Spargel trotz, oder gerade wegen seiner positiven Eigenschaften nicht. Er kann nämlich einen Gichtanfall auslösen. Die große Menge an Purinen im Spargel wird im Körper zu Harnsäure umgewandelt, welche normalerweise mit dem Harn ausgeschieden wird. Ist nun mehr Harnsäure vorhanden, weil man viel Spargel gegessen hat, können sich Harnsäurekristalle bilden. Diese lagern sich gern in den Gelenken ab und verursachen dort Schmerzen und Schwellungen. Aber auch für die, die ihn gut vertragen, und das sind die meisten, kann Spargel eine unangenehme Begleiterscheinung haben: der Urin riecht eigenartig. Da dies nicht bei allen Menschen der Fall ist, nimmt man heute an, dass dies zumindest teilweise erblich bedingt ist, auf keinen Fall jedoch ist der Geruch ein Grund zur Sorge.

Grüner Spargel enthält seine Farbe durch Chlorophyll, weil er im Gegensatz zum weißen Spargel überirdisch wächst. Weißer Spargel wird durch Erdwälle vor Sonnenlicht und Photosynthese geschützt und bleibt deshalb weiß. Weißer Spargel wird auch als Bleichspargel bezeichnet. Es gibt Unterschiede im Mineralien- und Vitamingehalt der verschiedenen Spargelsorten, doch alle sind äußerst gesund. Es gibt zwar geschmackliche Unterschiede zwischen weißem und grünem Spargel, doch die sind wesentlich geringer als die zwischen Brokkoli und Blumenkohl.

Während man Grünspargel kaum oder gar nicht schälen muss, kommt man beim weißen nicht darum herum, sorgfältig, d.h. gleichmäßig, zu schälen. Das geht am besten mit einem gut schneidenden Sparschäler vom oberen Drittel nach unten. Die sehr festen unteren Enden werden mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Bei vielen Spargelbauern erhält man heute auch schon fertig geschälten Spargel. Die kluge Hausfrau sieht dies mit leichter Besorgnis, denn bei bereits geschältem Spargel weiß man nie, wie die schlanken Stangen behandelt wurden. Das Schälen geht normalerweise maschinell von statten. Es kann durchaus ratsam sein, diese 5 bis 10 Minuten zum selbst schälen aufzubringen, vor allem, wenn der Spargel nicht sofort zubereitet wird, sondern noch 2, 3 Tage im Kühlschrank bleibt. Übrigens: frischen Spargel erkennen Sie daran, dass die Stangen fest sind, und quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Deutschen Spargel - sollte bei uns aus Umweltgründen selbstverständlich sein - erhält man bis zum Johannistag am 24. Juni.

Spargeltöpfe sind normalerweie schlank und hoch, damit der Spargel stehend gegart wird. Die Köpfe schauen dabei aus dem Wasser und garen im Dampf. Wesentlich aromatischer allerdings ist jedes Gemüse, und damit auch der Spargel, wenn er komplett im Dampf (drucklos, NICHT im Schnellkochtopf!) gegart wird. Das braucht ca. 25 - 30 Minuten. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben beim drucklosen Dampfgaren fast vollständig erhalten, während sie sonst zu 80 - 90 % im Kochwasser schwimmen oder gar ganz zerstört sind.

Donnerstag, 14. März 2013

Wahre Schönheit kommt von innen

Jetzt ist es amtlich: die inneren Werte zählen! Laut dem natürlich-Magazin sollen die Menschen mehr Gemüse esssen. Allen voran Möhren und Tomaten. Beide enthalten Carotinoide und helfen der Haut gegen Sonnenbrand und sorgen für einen strahlenden Teint. Durch regelmäßigen Verzehr von Karotten und Tomaten lasse sich ein Lichtschutzfaktor von 3 bis 4 aufbauen. Schämen Sie sich also nicht, im Urlaubsflieger einen Tomatensaft zu bestellen.

Die kluge Hausfrau trinkt im Sommerurlaub täglich ein Glas Tomatensaft, da es dort keinen Möhrensaft gibt.

Natürlicher und billiger kann Schönheit nicht sein!

Freitag, 22. Februar 2013

Warenkunde: Zimt

Auch ein schönes Urlaubsmitbringsel
Zimt wird aus der Rinde des Zimtbaumes gewonnen. Zimt ist ein Gewürz. Das weiß mittlerweile jedes Kind. Wir mögen es gerne im Glühwein, in Yogi-Tees und Chai, als Zimtsterne, aber auch auf Süßspeisen als Zimtzucker.

Man kann ihn als ganze Stangen kaufen, oder gemahlen. Allerdings empfehle ich ganze Stangen in Bio-Qualität zu kaufen. Mahlen kann man ihn Mittels Mixer/Thermomix/Kaffemühle/Mörser selbst. Zimt hat ein feinwürziges Aroma, das gerne im Winter zu sich genommen wird.

Was die meisten aber nicht wissen: Zimt hat viele Heileigenschaften. Kaum ein gesundheitliches Problem, das sich nicht mit Zimt heilen, oder zumindest lindern lässt. Zum Beispiel wirkt Zimt antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und wärmend; er wirkt sich bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenbeschwerden, Fieber, Erkältungen, Muskel- und Zahnschmerzen positiv aus. Er wirkt durchblutungsfördernd und senkt den Blutzuckerspiegel, was bei Diabetes wiederum von Vorteil ist.

Noch weniger Menschen kennen wohl Zimteinlegesohlen, und wenn, dann meist nur als Geruchskiller. Wenn man sich die Liste mit all seinen Heilwirkungen ansieht, kann man aber erahnen, dass Zimtsohlen oder Zimtlatschen mehr können als Schweißfußgeruch zu übertünchen. Sie sollen gegen Fußpilz wirken, auch vorbeugend und da die Wirkstoffe des Zimts so auch über die Haut aufgenommen werden, sind die Sohlen auch bei allen oben genannten Beschwerden förderlich. Vor allem Diabetiker sollen schon über die positive Wirkung berichtet haben, ebenso wie Menschen vorwiegend stehender Berufe, deren Füße sich ohne Zimt abends wie Blei anfühlen.

Zimteinlegesohlen
Für mich macht es Sinn, kann aber selbst nicht alle Heilwirkungen der Zimtsohlen selbst probieren. Doch eines kann ich bestätigen, sie machen wohlig warme Füße an kalten Wintertagen, selbst draußen bei Eiseskälte. Warme Füße sind für's Wohlbefinden schon die halbe Miete. Anfangs schienen sie mir zu wenig weich zu sein, doch nach ein paar Mal tragen, was soll ich sagen, ich ging wie auf Wolken!

Die Preise für die Einlegesohlen variieren stark, wie ich festgestellt habe. Ich beziehe meine von Frau Bliklen, welche zumindest preislich gesehen die Luxusvariante anbietet. Ob die günstigeren nun weniger wirksam sind, vermag ich nicht zu beurteilen.

Dienstag, 19. Februar 2013

Säure-Basen-Haushalt

Sind Sie müde, schlapp oder energielos? Übersäuerung kann das Wohlbefinden beeinträchtigen. Die moderne Ernährungs- und Lebensweise kann leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Daher kämpfen viele Menschen heutzutage mit einem unausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt. Die meisten wissen es nicht, oder ahnen nicht einmal, dass eine Übersäuerung für ihre Beschwerden verantwortlich ist.

Verwechseln Sie jedoch nicht Sodbrennen mit Übersäuerung, wenn auch Sodbrennen durch Übersäuerung entsteht. Übersäuerung bedeutet jedoch ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. In unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (z.B. das Scheidenmilieu oder der Dickdarm), und es gibt Bereiche, die basisch sein müssen (z.B. das Blut, die Zwischenzellflüssigkeit oder der Dünndarm). Dieses fein ausgeklügelte System regelt der Köper automatisch durch Verdauung, Kreislauf und Hormon-produktion. Wenn nun zu viele Säuren in den Körper gelangen, arbeiten die Regelmechanismen auf Hochtouren, bis sie überstrapaziert sind und die Säureflut nicht mehr bewältigen können.

Wenn wir uns gesund und ausgewogen ernähren, ist eine Übersäuerung nicht möglich. Wir bleiben mit unseren Körper im Gleichgewicht und somit gesund und leistungsfähig.

Durch ungesunde Lebensweise, allem voran ungesunde Essgewohnheiten, übersäuern den Körper so stark, dass dieser sich nicht mehr von alleine regenerieren kann. Folgen sind oft Arthritis oder Arthrose, Gicht, Nierensteine, Allergien, Kopfschmerzen und vieles mehr.

Dann ist es Zeit für eine Basenkur. In diesem Fall wird die Ernährung für mindestens ein bis drei Monate auf rein basische Ernährung umgestellt. Basische Vollbäder runden das Programm ab. Doch Besserung tritt normalerweise sehr rasch ein und Sie werden erste Erfolge spüren. Solch eine Fastenkur hat oft auch eine generelle Ernährungsumstellung zur Folge, welche Sie dann wieder dauerhaft gesund bleiben lässt.

stark säurebildendschwach säurebildendschwach basenbildendstark basenbildend
Fleisch
Wurst
Fisch
Eier
Käse
Weißmehl
Alkohol
Kaffee
Quark
Sahne
Vollkorn
Nüsse
Soja



Milch
Joghurt
Trockenobst
Pilze
Hülsenfrüchte
Tofu



Blattsalate
Gemüse
Obst
Kartoffeln
Molke
Obstessig
Kräutertee
Mineralwasser
 ohne Kohlensäure
Quelle: Reformhauskurier Oktober 2011


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