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Mittwoch, 23. April 2014

Wie aus Unkraut Sirup wird

Vermehrt sich fleißig und ist bei Hobbygärtnern sehr unbeliebt
Jetzt bin ich schon so lange leidenschaftliche Selbermacherin, doch dieses hat dieses Jahr Premiere: der Löwenzahnsirup. Was mich bislang abhielt, ist einfach die Menge Zucker, die man benötigt. Jetzt habe ich auf Kunterbuntes eine Möglichkeit gefunden, die mir gefällt: man schichtet Zucker und vom Kelch befreite Löwenzahnblüten in ein Glas und wartet erst einmal ab, bis sich der Zucker verflüssigt hat. Das dauert so 4 bis 8 Wochen. Das Glas oder die Gläser sollen zimmerwarm stehen.

Dann wird pro halbes Kilo Zucker eine Zitrone ausgepresst und mit dem Zucker zusammen geschmolzen. Es soll nicht kochen. Ich denke, das wird dann für mich der Thermomix erledigen, da habe ich die volle Temperaturkontrolle.

Von dieser Methode des Einlegens und Wartens verspreche ich mir ein wesentlich größeres Aroma. Außerdem sind Dinge, die man vorbereitet, und man erst einmal abwarten darf einfach toll! Das Ergebnis wird dann natürlich in diesem Blog präsentiert.

Freitag, 28. März 2014

Rezept: Orangenmarmelade - die Königsdisziplin

Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte für Orangenmarmelade, die reichlich kompliziert sind. Doch die direkt aus Spanien importierten Orangen - bereits mehrfach berichtet -  sind so fein im Geschmack und haben so zartes Fruchtfleisch, dass auch eine erstklassige, und einfach herzustellende Marmelade entstand. Hier ist das Thermomix-Rezept (wer keinen Thermomix hat, muss eventuell mit dem Pürierstab durchgehen):

Zutaten:
2 kg Orangen, geschält, in groben Stücken, ohne die weiße Schale
1 kg Gelierzucker 2:1
20 g Zitronensaft
20 g Orangenlikör, z.B. Grand Marnier
Zesten von 2 der Orangen

Zubereitung:
Die Orangen in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 kurz zerkleinern. Die übrigen Zutaten zugeben und 15 - 20 Minuten (die Aufheizzeit mitgerechnet, denn die Marmelade soll auf jeden Fall 5 Minuten kochen) bei 100° garen. Ist die Marmelade noch zu grob, nochmals kurz vorsichtig auf Stufe 5 zerkleinern; sie soll noch leicht stückig bleiben. Die Gelierprobe machen.

Saubere Schraubdeckelgläser und Deckel mit kochend heißem Wasser (aus dem Wasserkocher) ausspülen. Die Marmelade in die heißen Gläser füllen und sorgfältig verschließen.

Wichtig:
Die weiße Haut muss entfernt werden, sonst wird die Marmelae bitter. Diese Marmelade hat nur einen Hauch von Bittergeschmack, der interessant schmeckt.

Die obere Schalenschicht mit dem Sparschäler abgeschält, ergibt wunderbares Orangenaroma oder mit Zucker vermischt, Orangenzucker. Die ganzen Schalen mit weißer Haut ergeben mit Essig zusammen einen natürlichen und hautfreundlichen Haushaltsreiniger.

Freitag, 21. Februar 2014

Die Süßkartoffel

Süßkartoffel-Frites mit veganen
Okara-Zucchini-Frikadellen - Genuss ohne Reue!
Die aus Südamerika stammende Süßkartoffel, auch Batate genannt, steckt voller exquisiter Inhaltsstoffe. Viele Vitamine und Nährstoffe, Anti- oxidantien und Carotinoide sind in hoher Zahl vorhanden, und dabei enthält sie nicht einmal Cholesterin!

Mit der normalen Kartoffel ist die Batate botanisch nicht verwandt; die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs, die Süßkartoffel ein Windengewächs, dessen Knollen und in ihren Heimatländern auch die spinat- ähnlichen Blätter verzehrt werden. Im Gepäck von Christoph Columbus reiste sie nach Europa und als wärmeliebende Pflanze gedeiht sie auch in Südeuropa. Sie kann roh, gekocht oder gebraten verzehrt werden. Die Schale ist rosa bis rot, das Fruchtfleisch gelb bis orangefarben.

Probieren Sie sie einmal in Stücke geschnitten in einem Eintopf, als Püree, als Suppe oder als Süßkartoffel-Frites. Dazu schälen Sie die Batate und schneiden sie in Pommes-Frites-dicke Stäbchen, beträufeln sie mit Öl und garen sie ca. 20 Minuten bei 180° im Backofen. Danach salzen und als köstliche Beilage genießen!

Süßkartoffel-Frites werden nicht so knusprig wie die von normalen Kartoffeln, schmecken jedoch wesentlich süßer und milder und sind im Ofen schneller gar.

Montag, 20. Januar 2014

Buchrezension: Jamie unterwegs... von Jamie Oliver

Buchrezensionen auf Die kluge Hausfrau? Wenn es sich um Koch- oder Haushaltsbücher handelt, ja. Ansonsten gibt es schon genug Bücherblogs, vor allem in der trivialen Ecke. Jamie unterwegs... von Jamie Oliver, dem berühmten britischen Fernsehkoch habe ich bei einem Rezeptwettbewerb im Dezember gewonnen. Nach der ersten Freude kam dann bald die Ernüchterung. Gut, ich hätte es mir nicht gekauft. Das liegt nun nicht daran, dass mir der junge Brite komplett unsympathisch wäre, mir missfällt nur ein wenig seine leicht schnoddrige Art. Beim Lesen des Buchs konnte ich die Texte richtig hören, wie sie mir aus vergangenen Fernsehendungen bekannt waren. Sein Schreib- und Sprachstil ist ein und derselbe. Wem das gefällt, ok.

Über die Sprache könnte man hinwegsehen, wären die Rezepte nicht mehrheitlich so fleischlastig. Jamie Oliver stellt Rezepte aus Spanien, Frankreich, Italien, Schweden, Marokko und Griechenland vor, für die er angeblich durch halb Europa und Nordafrika reiste und mit nur geringen Fremdsprachenkenntnissen überall aufs Herzlichste empfangen wurde. Immer im Bemühen, dass selber kochen gar nicht so schwer ist, vereinfacht er die meisten Gerichte unnötigerweise deutlich und gibt ihnen einen Jamie-Oliver-Stempel. Das wird am Beispiel der Tarte Tatin mehr als deutlich: er nimmt einfach fertigen Blätterteig, statt einen Mürbeteig zuzubereiten und fügt Calvados hinzu, der nicht hinein muss, ohne auf diese Rezeptänderungen hinzuweisen. Lieber sind ihm die Sicherheitsempfehlungen bezüglich des heißen Karamells, geht der Autor einfach nicht davon aus, dass seine Leser schlau genug sind, dies schon beim ersten Appell zu kapieren.

Persönlich mag ich die Speisen lieber authentisch und wirklich landestypisch. Bei Jamie Olivers Buch kann man sich nie sicher sein, ob die Rezepte nun nicht doch wesentlich verändert wurden. Wenn ich für ein Rezept keine ausländischen Freunde habe, schaue ich doch lieber ins Internet und werde dort hundertprozentig fündig und brauche dieses dicke und schwere Buch nicht, in dem sich nur einer beweihräuchert: der Koch und Autor.

Fazit: wer Jamie Oliver mag, wird auch das Buch mögen. Wer jedoch auf Authentizität setzt, wird mit dem Buch wenig Vergnügen haben.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Bronze, Silber und Gold... oder Schokolade macht glücklich

Nun nicht alles drei zusammen, aber den 3. Platz bei einem Rezeptwettbewerb zu gewinnen ist auch schon was, vor allem, wenn es bei besagtem Wettbewerb um glücklichmachende Schokolade geht. Ein klein wenig stolz darf die kluge Hausfrau also sein und sich auf ihren Gewinn, dem nebenstehenden Buch von Jamie Oliver freuen. Ich danke den Juroren von HeimGourmet!

Hier nochmal mein einfaches, aber doch geniales Rezept:

Volcanes de chocolate

Zutaten für 4 Portionen:

100 g weiche Butter
80 g Zucker
2 Eier
2 Eigelb
80 g Mehl
90 g Zartbitter-Kuvertüre
 

Fett zum Einfetten der Förmchen















Foto: Sofyx - Fotolia.com
Zubereitung:
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, Eier, Eigelb und das Mehl nach und nach unterschlagen. Die geschmolzene Schokolade unterziehen. Mein Rezept bearbeiten

Die Souffléeörmchen einfetten. (Ofen auf 180° vorheizen.) Mein Rezept bearbeiten

Entweder die Förmchen sofort in den Ofen stellen und ca. 7 - 8 Minuten backen, oder die Förmchen einen Tag komplett durchfrieren lassen und dann 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Küchlein sollten oben nicht zu trocken werden.


Kurz abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen und noch warm servieren.

Die Soufflées kann man gut vorbereiten. Ein paar vorbereitete Soufflées in den Tiefkühler geben und man hat immer schnell ein leckeres Dessert zur Hand.

Das versüßt mir doch ein wenig die Tatsache, dass meine Kamera einen Unfall erlitten hatte und ich meine Gerichte nicht mal selbst ablichten konnte. So habe ich mir bei Fotolia eines ausgesucht, das optisch meinen eigenen Küchlein sehr nahe kommt. Am Freitag darf ich also meine Kamera wieder repariert vom Doktor abholen, dann mache ich meine Bilder auch wieder selbst!

Samstag, 14. Dezember 2013

Gastrolux® Pfannentest - letzte Folge

Heute erscheint also mein letztes Loblied auf die - wirklich tolle - Gastrolux®-Pfanne. Zu guter Letzt soll es hauptsächlich um das mitgelieferte Zubehör sowie die verschiedenen Stielarten gehen.

Dampf ja oder nein - einfach drehen
Zunächst ist der Glasdeckel erwähnenswert. Denn anders, als mein alter Deckel einer anderen Marke, hat dieser kein Loch, durch den ständig Dampf entweicht, sondern ein sogenannter Komfort-Entlüftungsknopf. Soll heißen, man darf selbst entscheiden, ob der Dampf drin bleiben soll, oder nicht. Durch einfaches Drehen von einer Position in die andere hat man die Dampfsache schnell geregelt. Beim Garen von Gemüse braucht auch kein Wasser zugegeben werden, die Feuchtigkeit des Garguts reicht aus, um einen Dampfeffekt zu erzielen. Lediglich ein paar Tropfen hochwertiges Öl sind empfehlenswert.

Deckel für jede Pfannengröße sind im Gastrolux®-Shop günstig - bereits ab € 10,-- - erhältlich.

Pfannenwender in gelb und blau
Ferner wurde ein quietschgelber Silikon-Pfannenwender mitgeliefert. Die Farbe störte mich erst etwas, doch vielleicht werden ja irgendwann attraktivere Farben angeboten. Immerhin kann diese Signalfarbe nicht übersehen werden! Das Gute an Silikon ist, dass es nicht, wie herkömmliche Wender oder Kochlöffel, anbrennt. Weiter wird die wertvolle Oberfläche geschont, da nichts zerkratzt. Der Pfannenwender ist bei der klugen Hausfrau längst zum beinahe täglich gebrauchten Küchenutensil geworden. Auch in Chromargan-Töpfen kommt er regelmäßig zum Einsatz. Man kann ihn im Topf oder Pfanne lassen, da das Silikon sehr hitzebeständig ist, und auch mal versehentlich auf das noch heiße Kochfeld gelegt, schadet ihm nicht.

Deckel und Küchenutensilien von Gastrolux® dürfen auch in den Geschirrspüler, juhuu!

Die Topf- und Pfannenstiele von Gastrolux® gibt es in zwei Ausführungen: zum abklipsen, oder fest montiert. Beide haben ihre Vorteile. Eigentlich wollte ich gern einen zum abmontieren; den Aufpreis hätte ich auch gezahlt. Doch die Pakete waren bereits gepackt und unterwegs. So ließ ich mich überraschen. Mein Stiel ist fest montiert.

abmontierbar

fest montiert
  • platzsparend in Schrank und Backrohr
  • passt besser ins Spülbecken und lässt sich somit leichter reinigen
  • hoch hitzebeständig und darf (wie der Deckel auch) in den heißen Backofen
Übrigens: falls Sie sich eine solche Pfanne zulegen möchten, zögern Sie nicht - gerne auch über den Partnerlink rechts - denn zurzeit erhalten Sie zu Ihrer Bestellung noch eine Jubiläumspfanne gratis dazu.

Donnerstag, 28. November 2013

Brick im Zeichen der Pfanne

Ein paar Zuschriften erreichten mich, was denn das Nettes gebratenes beim gestrigen Gastrolux®-Pfannenbericht wäre. Obwohl schon auf Heimgourmet veröffentlicht, dürfen Sie es nun auch hier in leicht veränderter Form lesen:

Zutaten für 4 Portionen :

Für die Brick:
1 Bund Petersilie, die Stängel abeschnitten, abggebraust und trocken geschüttelt
1/2 TL Orangenabrieb, alternativ Zitronenabrieb
1 TL rosa Pfeffer, gemörsert
100 g Feta
150 g Ziegenfrischkäse, z.B. Chavroux
1 Ei, hartgekocht
Steinsalz und Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen zum Würzen

2 mittelgroße Kartoffeln, gekocht, in kleinen Stücken (man kann gut übrig gebliebene nehmen)
4 Blätter Brickteig, fertig gekauft oder selbst gemacht
hochwertiges Olivenöl zum Anbraten


Für die Sauce:
200 g Sahne
Steinsalz und Pfeffer, weiß, frisch gemahlen zum Würzen
Für den Salat:
100 g Feldsalat
Dressing nach Belieben
Crema die Balsamico


Zubereitung:
Sauce:
Die Sahne 30 Minuten auf mittlerer Hitze einreduzieren lassen, mit dem Salz und dem Pfeffer würzen und abschmecken. Dabei mit dem Rührbesen zwischendurch immer wieder schaumig rühren.

Füllung:
Die Petersilie im starken Mixer (am besten im Thermomix) fein hacken. Mit den restlichen Zutaten bis auf die Kartoffeln zu einer geschmeidigen Masse verrühren und abschmecken.

Die Kartoffeln unterrühren; sie sollen noch etwas stückig bleiben.

Brick:
Je 1/4 der Füllung auf die untere Hälfte der Brickblätter geben. Die obere Blatthälfte darüber schlagen, nun rechts und links und zuletzt von unten umschlagen. Die Brick in der Pfanne bei mittlerer Hitze mit dem Öl auf jeder Seite 10 Minuten in der Gastrolux®-Pfanne goldbraun braten.
4 Je 1/4 des gewaschenen Salats mit dem Dressing auf Teller anrichten, pro Teller ein Brick dazulegen, mit dem Sahneschaum dekorativ anrichten und mit der Crema di Balsamico dekorieren.

Dazu passen noch Oliven und/oder gedünstete Cocktailtomaten, weiteres Gemüse oder üppige Salate. 

Anmerkung:
Brick ist eine Art orientalischer sehr dünner Strudelteig. In türkischen Läden heßt er Yufka, in griechischen Filo, und in indischen Geschäften kann man Samosa-Teig kaufen. Brick gibt es auch im Internet günstig zu bestellen.

Man kann ihn auch selbst machen, doch die Herstellung ist unverhältnismäßig aufwendig. In den jeweiligen Ländern werden die Teigblätter fast immer fertig gekauft.

Man kann Brickblätter auch für Frühlingsrollen nehmen. Alternativ eignet sich für Brick auch Frühlingsrollenteig; dieser ist jedoch schwerer zu verarbeiten. 

Mittwoch, 27. November 2013

Gastrolux® Pfannentest - 2. Folge

Perfekte Bratergebnisse mit der Gastrolux®-Pfanne
Meine schöne, immer noch neue, Gastrolux®-Pfanne möchte ich nicht mehr missen; ach was, ich bin ehrlich begeistert! Klar ist sie schwerer, es ist ja auch eine Gusspfanne. Doch daran habe ich mich längst gewöhnt. Meine beiden günstigen, beschichteten Pfannen haben circa 13 Jahre gute Dienste getan. Das ist ja auch etwas. Doch in den letzten beiden Jahren, wunderte ich mich öfter darüber, dass sich Pfannkuchen beispielsweise nur noch mit genügend Fett sauber heraus lösen ließen. Das hat sich nun wieder geändert. Die Gastrolux®-Pfanne kommt mit sehr wenig Fett aus. Trotzdem haftet nichts an. Das Gargut gleitet praktisch nur so auf der Beschichtung. Trotzdem wird Gebratenes schön kross und bekommt eine schöne Farbe.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt doch: Gastrolux®rät davon ab, die Pfanne in der Geschirr-spülmaschine zu reinigen, da dies auf Dauer der Oberflächenveredelung schadet. Wieder ein Teil mehr, das von Hand gespült werden sollte. Zuwas hat man dann noch so eine tolle Spülmaschine? Leichte Übertreibung. Ich hatte meine Pfanne auch einmal - allerdings im Kurzprogramm - in der Spülmaschine. Sichtbare Schäden hat sie dadurch nicht genommen. All die anderen Male - und ich nutze seither nur noch meine Gastrolux®-Pfanne - spülte ich sie von Hand. Es ist wirklich kein Aufwand und, da ich bislang nur eine dieser tollen Pfannen besitze, ist sie auch gleich wieder einsatzfähig.

Die Beschichtung ist aus sogenannten Biomineralien, unter anderem Siliciumoxyd, hergestellt. Weitere Angaben macht Gastrolux® hierzu nicht. Dies ist jedoch mehr als verständlich, denn man möchte schließlich nicht von Wettbewerbern kopiert werden.

Meinem Mann teilte ich mit, dass ich mir eine zweite solche Pfanne zulegen möchte. Die beiden alten finden dann den Weg zu Gastrolux® und werden dort fachgerecht wiederverwertet. Das Tolle daran ist nun, dass erstens die alten Pfannen nicht einfach im Müll landen, möglicherweise in einem Dritte-Welt-Land, und dort vielleicht mit Hilfe von Kinderarbeit äußerst umweltbedenklich entsorgt werden. Zweitens spendet Gastrolux® pro zu recycelnder Pfanne einen Beitrag an den WMF. Diesen Betrag konnte ich leider nicht heraus finden, denn der orientiert sich an der Anzahl der zu recycelnden Pfannen. Drittens können alte Pfannen zum Recycling völlig kostenlos abgegeben werden, auch die fremder Hersteller.

Noch gefällt mir an meiner Testpfanne der hohe Rand. Auch große Mengen Lieblingsnudeln fallen so nicht beim durchmischen aufs Ceranfeld. Man könnte sagen, kochen mit der Gastrolux®-Pfanne lässt meine Küche sauberer bleiben. Und noch ein Plus: die Pfanne kann mit Stiel und Deckel in den Backofen. Ich habe mich getraut, und sie heil geblieben!

Da der überraschenderweise mitgelieferte Pfannenwender einen Extra-Beitrag verdient hat, dürfen Sie in den nächsten Tagen noch ein paar Lobeshymnen lesen. Doch meine Berichte spiegeln nur meine eigene Meinung wider, und ich bin eben restlos begeistert.

P.S.: Wenn Sie sich auch für eine solch tolle Pfanne interessieren, nutzen Sie doch die Anzeige auf der rechten Seite als kleinen Dank für meine Mühen. Vielen Dank!

Montag, 21. Oktober 2013

Gastrolux® Pfannentest - 1. Folge

Bereits im Einsatz
Wie auf Facebook schon angekündigt, bin ich eine der stolzen Testerinnen beim großen Gastrolux® Pfannentest. Gerade zur richtigen Zeit, denn unsere bisherige, etwa 12 Jahre alten, beschichteten Pfannen sind bald vollends hinüber. Meine neue Pfanne im Wert von ca. 90,-- € ist letzte Woche angekommen und war bereits optisch ein voller Erfolg. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Ja, das gibt's. Bereits vorher hatte ich mich schon über die Gastrolux®-Produkte schlau gemacht, und was ich heraus gefunden hatte, gefiel mir. Langlebige und nachhaltige Produkte. Nachhaltig ist heute wichtiger denn je. Nun darf ich die Pfanne auf Herz und Nieren prüfen. Eine überraschung lag dem Paket auch bei: ein Pfannenwender aus Edelstal und wirklich quietschgelbem Silikon. An meiner Pfanne gefällt mir schon die Höhe. Somit reicht sie auch mal für größere Mengen, ohne, dass immer wieder Gemüsestücke, Nudeln oder Sauce beim Schwenken auf dem Ceranfeld landen.

Quelle: Gastrolux®
In meiner Testreihe möchte ich Ihnen alles Wissenswerte über meine neue Pfanne und meine Erfahrungen mit ihr nahe bringen. Da ein einziger Artikel wirklich sehr viel zu lesen wäre, gibt es die nächsten Wochen immer mal wieder Interessantes dazu hier auf dem Blog zu lesen.

Vielleicht mögen Sie sich - wie ich - vorab auch schon mal ein wenig informieren, dann kann ich Ihnen die Internetseite ans Herz legen. Freuen Sie sich also auf die Küchen-Erlebnisse der klugen Hausfrau mit ihrer neuen Gastrolux®-Pfanne. Falls Sie ohnehin mit einer solchen - ich kann jetzt schon sagen, wirklich tollen - Pfanne oder anderen Produkten liebäugeln, nutzen Sie noch bis 31. Oktober 2013 diesen Gutscheincode über 15% Rabatt im Gastrolux®-Shop: GASTROLUX15Y7RS, es lohnt sich!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gnocchi aus Kartoffelpüree?

Selbstgemacht schmeckt doch am besten!
Was? Werden Sie vielleicht denken, geht das denn überhaupt? Wenn man im Internet recherchiert, lautet die Antwort auch eher nein. Doch was tun, mit übrig gebliebenem Kartoffelpüree? Zugegeben, es gibt noch mehrere Möglichkeiten: Herzoginkartoffeln, in der Pfanne ausbacken, einfach nochmal aufwärmen.

Doch es funktioniert sogar ziemlich gut. So habe ich gestern die beinahe besten Gnocchi meines Lebens genossen. So locker und fluffig, in Salbeibutter geschwenkt, einfach himmlisch! Dabei ist die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell.

Das Rezept reicht für eine Portion oder zwei bis drei Beilagenportionen. Wenn mehr übrig bleibt, kann die Mehlmenge erhöht werden und statt des Eigelbs das ganze Ei verwendet werden.

200 g

50 g
1 Eigelb

ca.2 l

restliches Kartoffelpüree (selbst gemachtes aus richtigen mehligkochenden Kartoffeln), kalt, aus dem Kühlschrank mit
Weizenmehl und
rasch verkneten. Das war mit dem Thermomix in 5 Sekunden erledigt. Anschließend den Teig gut zusammenkneten und gleichzeitig in einem Topf
Wasser zum köcheln bringen.

Den Teig in mehrere Stücke aufteilen und zu etwa daumendicken 'Würsten' rollen. Nun mit einem scharfen Küchenmesser kleine Nocken abschneiden und über einer Gabel oder einem Butterbrettchen die typischen Rillen formen.

Die Gnocci ins kochende Wasser geben und ca. 2 - 3 Minuten garen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle heraus nehmen und sofort in eine Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken, in ein Sieb ausgießen. Fertig sind die Gnocchi für die weitere Zubereitung.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gemüsenudeln herstellen

Ich möchte Ihnen heute zwei Produkte vorstellen, die ich mir kürzlich angeschafft habe. Seit Attila Hildmann sind Gemüse'tagliatelle' salonfähig geworden. Doch auch für kalte Platten und Buffets kann man mit diesen Spiralschneidern schöne Kreationen fertigen, zum Beispiel Endlosjulienne, Zucchini'nudeln' und so weiter.

Für einfache Kreationen reicht auch ein Julienneschneider, der wie ein Sparschäler aufgebaut ist und auch so verwendet wird. Meiner ist von Tupper, der schneidet gut. Allerdings ist hiermit die Länge der Gemüsestreifen begrenzt, also eher kurz.

Bildquelle: Gefu
Wer nicht allzu oft einen Spiralschneider benötigt, ist mit dem Spirelli von Gefu gut beraten, und man kann dünnere 'Spaghetti' und etwas dickere 'Tagliatelle' herstellen. Mit dabei ist auch ein Restehalter, zum Schutz der Finger. Wer jedoch feststellt, dass er oft solche 'Nudeln' machen möchte, sollte sich einen Spiralschneider mit Kurbel anschaffen. Für mich war es eine Platzfrage. Hier ein Küchenschnickschnack, dort ein Helferlein, lässt irgendwann jede Küche im Chaos versinken. Und einen großen Profi-Spiralschneider zum Aufstellen, sollte man wie eine Küchenmaschine oder die Kaffeemaschine nicht in den Schrank ein- und ausräumen müssen. Da würde mir langsam zu viel auf der Arbeitsplatte herumstehen.

Beim Spirelli  erzeugt man die Streifen durch drehen der Frucht oder des Gemüses. Leider gab es bereits beim ersten Benutzen gleich eine Fleischbeilage in Form meines Fingerknöchels. Seien Sie also vorsichtig beim Schneiden. Bei einigen Gemüsesorten wie Karotten geht es auch reichlich schwer. Weichere Gemüse drehen sich einfacher durch.

Bildquelle: Gefu
Mit dem Gefu Rösli erhalten Sie rosenhafte Endlosformen in der Breite Ihres Gemüses. Auch hier müssen Sie wieder auf Ihre Fingerknöchel achten, und natürlich schneidet sich auch der Rösli leichter durch Zucchini als durch Möhren. Letzteres geht aber trotzdem wesentlich leichter, als beim Spirelli. Sie können auch den Restehalter des Spirellis benutzen, oder einen anderen, den Sie bereits haben. Um wirklich schöne Formen zu erhalten, sollte Sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und ohne Pausen drehen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Rezept: Flan caramel

Dieser spanische Pudding ist ein Gedicht!
Wer sich noch nie an einen Flan getraut hat, sollte sich dennoch einmal daran wagen, denn so schwer ist es nicht. Dieses Rezept lässt sich auch ganz einfach verdoppeln oder vervierfachen.

Zutaten für 3 - 4 Portionen:
30 g Zucker (fürs Karamell)

250 ml Milch
200 g Zucker
1/2 Vanilleschote
2 Eier




Zubereitung:
Die 30 g Zucker in einem Topf oder einer Pfanne auf mittlerer Hitze karamellisieren. Achtung, sobald der Zucker flüssig wird, muss immer gerührt werden!

Die Milch mit den 200 g Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote in einem separaten Topf (super im Thermomix, der rührt alleine!) aufkochen und hin und wieder umrühren. Die Eier aufschlagen und zur Milchmasse geben.

Das Karamell in eine feuerfeste Auflaufform oder mehrere Souffléförmchen gießen, so dass der Boden der Form bedeckt ist. Die Ei-Milchmasse über das Karamell geben und im Wasserbad bei 150° 1 Stunde stocken lassen.

Es macht nichts, wenn das Karamell sofort wieder fest wird. Es verbindet sich im Ofen mit Flüssigkeit aus der Milchmasse und bleibt danach auch im Kühlschrank flüssig.

Montag, 30. September 2013

Montag, 23. September 2013

Rezept: Ziegenkäsekugeln gourmand

Für's Buffet oder als Beilage
Für ein Buffet, kalte Platte oder als Beilage eignen sich diese köstlichen Kugeln aus Ziegenkäse, deren Rezept ich aus Frankreich mitgebracht habe.

Sie benötigen:
1 großer Bund frische Wild-, Küchen- oder Gartenkräuter (super mit Sauerampfer!)
150 g Ziegenfrischkäse
200 g Ziegenkäse fest, z.B. Feta
je 1 Handvoll Mandeln und Rosinen
einige entsteinte Oliven
1 durchgepresste Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer, frisch aus der Mühle

So wird's gemacht:
Kräuter im Mixer (am besten: Thermomix) fein zerkleinern, übrige Zutaten zugeben und zu einer homogenen Masse verarbeiten, abschmecken. Mit dem Eisportionierer Kugeln abstechen und auf frischen Aprikosen- oder Feigenhälften servieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, 18. September 2013

Der Weg der Sahne zum Schmand

Der Weg von der Sahne bis zum Schmand in Kurzform (für eine bessere Darstellung klicken Sie bitte auf Vollbild):


Die einzelnen Herstellungsschritte sind wie folgt:

Butter
Quark
Schmand


Freitag, 13. September 2013

Das Märchen von den roten Fingern oder nie wieder vorgekochte Rote Bete

Einfach himmlisch: Rote Bete selbt zubereitet
Ich muss zugeben, diese vakumierten Rote Beten, die man in der Gemüseabteilung bekommt sind äußerst praktisch für einen schnellen Salat. Und besser als die fertig eingekochten aus dem Glas sind sie allemal, hat man doch bei der eigenen Zubereitung das Aroma selbst in der Hand.

Abschreckend sind auch die Berichte von dem tiefoten Farbstoff, den die Bete ausmacht. Er soll ja wirklich alles einfärben und nicht wieder sauber bekommen zu sein. Letzteres ist absoluter Unsinn! Ein wenig Zitronensaft - etwa ein halber Teelöffel voll - in den Handflächen verrieben und mit klarem Wasser abgespült entfernt nicht nur den nette Rotton auf den Händen, sondern macht sie gleichzeitig auch streichelzart. Wer es einmal probiert hat, das tiefrote Gemüse selbst komplett zuzubereiten, wird keine Fertigware mehr kaufen, denn welch ein Unterschied!

Rote Bete hat enorme Heilkräfte und soll sogar die Seele von Schwermut befreien. Wer darauf nichts gibt, oder einfach den Geschmack genießen will, kann das jederzeit tun. Die Betenblätter lassen sich als Salatzutat verwenden, die Blattstiele können wie Gemüse z.B. in einem Eintopf verwendet werden. Die Bete ist in rohem Zustand lange lagerfähig (Blätter entfernen und kreativ in der Küche verwenden) und kann auch als Wintervorrat dienen. Wer einen guten Entsafter hat, sollte auch einmal frisch gepressten Saft probieren! Rote Bete kann roh verwendet aber auch im Salzwasser oder im Dampf gegart werden. Man schält sie immer erst nach dem Garen, sonst blutet sie aus und wird unansehnlich grau.

Am schonendsten ist jedoch die Backofenmethode: die ungeschälten Bete einzeln in Alufolie einwickeln, evtl. in eine Auflaufform o.ä. legen (dann wird das Bisschen austretender Saft gleich aufgefangen und bedarf keiner langwierigen Reinigung), in den kalten Ofen stellen und 90 Minuten bei 180° garen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann erst wird die Bete von der Schale befreit. Es geht sehr leicht mit einem normalen Messer. Geschmacklich kann die vorgekochte Rote Bete nicht mithalten. Für einen wahren himmlischen Genuss probieren Sie doch einmal folgendes einfaches und schnelles

Rezept für einen leckeren Rote-Bete-Salat:
4 Rote-Bete-Knollen nach der Backofenmethode garen, schälen und abkühlen lassen. Dann in Scheiben schneiden (mit dem Buntmesser erhalten Sie die schönen gezackten Scheiben) und in eine Glasform (nimmt die Farbe nicht an) schichten. Nach jeder Schicht etwas schwarzen Pfeffer und Steinsalz darauf mahlen und mit Himbeeressig und Walnuss- oder Sesamöl beträufeln. Wer mag, verfeinert noch mit frischen Kräutern oder Sesamkörnern. Der Salat hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche und kann für Gäste auch gut vorbereitet werden.

Dienstag, 20. August 2013

Nimm 5 am Tag

Mit einem Gemüsebeitrag meldet sich die kluge Hausfrau nun wieder aus dem Sommerloch zurück.

Lecker, frisch und bunt - Obst und Gemüsevielfalt
Gerade jetzt im Sommer, wo es viel frisches und buntes Gemüse gibt, ist der ideale Zeitpunkt für alle, die Ihre Ernährung dauerhaft umstellen möchten. Eine Regel besagt, man solle 5 Portionen Obst und Gemüse täglich essen. Eine Portion ist grob gesagt, so viel, wie in zwei Hände passt. Das erscheint zunächst ziemlich viel, ist aber einfacher umzusetzen, als Sie vielleicht denken.

Denn die gute Nachricht lautet: Dosengemüse zählt, ebenso Möhren-, Tomaten- oder sonstiger Gemüsesaft. Ebenso Gemüsesuppe. Und auch Fruchtpüree oder -kompott. Dieses allerdings in Maßen, da es meist aus vorratstechnischen Gründen mit recht viel Zucker angereichert ist. Gemüse ist aufgrund des niedrigeren Zucker- und damit Kaloriengehalts dem Vorzug zu geben.

Der Vorteil ist klar: isst man mehr Gemüse, ist der Magen schneller gefüllt; man ist schneller satt und kann so eine Menge Kalorien einsparen (wer darauf achten möchte oder muss). Eine Portion Obst am Tag dämpft den Heißhunger auf Süßes. So ist dann die Gefahr geringer, sich an großen Tortenstücken oder Tafelweise Schokolade essen zu müssen.

So könnte beispielsweise eine Tagesration aussehen:

Frühstück: (1. Portion)
1 Schale Früchte (saisonal, das was da ist: Birnen, Äpfel, Trauben) sind ein super Vitaminkick, gerne auch mit ein paar ungeschwefelten Trockenfrüchten dabei mit Mandelmilch

Zwischendurch: (2. Portion)
1 Glas Möhrensaft oder ein grüner Smoothie

Mittag- und/oder Abendessen: (3. - 5. Portion)
1 Portion Gemüsesuppe
1 gemischter Salat (normales Salatschälchen voll)
1 Portion Gemüse (z.B. Ratatouille, Currygemüse oder anderes nach Wahl), dazu Reis, Kartoffeln oder Nudeln (wenig!)

Sie sehen also, 5 Portionen Obst und Gemüse sind nicht viel. Wenn Sie Ihren Teller möglichst bunt gestalten, z.B. mit günen und gelben Zucchini oder mit buntem Mangold statt grünem, gelben Tomaten und roten Paprika, vielleicht sogar durch ein paar essbare Blüten verziert, machen Zubereitung und Mahlzeit zu einer sinnlichen Freude.

Donnerstag, 1. August 2013

Schnelle Küche im Sommer

Michael Franke/pixelio.de
Kennen Sie das auch? Man ist lieber draußen, es ist zu heiß, man hat wegen des guten Wetters zu lange mit der Nachbarin geratscht. Kurzum: keine Lust zu kochen. Das ist auch nicht weiter schlimm, wenn man sich an regenreicheren Tagen - und die gibt es ja wesentlich mehr! - ein wenig Vorbereitungsarbeit leistet. Da können wir uns auch von den Südländern noch viel abschauen, nämlich gesund, lecker und extrem schnell.

Das heißt zum einen, Mittags, wenn überhaupt, nur leichte Kost, und Abends wird dann - wenig - gekocht. Bereiten Sie an kühleren Tagen rotes oder grünes Pesto für leichte Nudelgerichte, rote oder grüne Mojosauce für typisch kanarische Kartoffeln, frieren Sie Ravioli mit leichter, fleischloser Füllung ein und tauen diese im Dampfgarer oder im Kochwasser direkt auf, dazu ein Sößchen aus frischer Sahne mit Zitronensaft und Zitronenabrieb. Einige Cocktailtomaten oder Paprikastückchen mitgegart sorgen für noch mehr Geschmack und appetitliche Farbtupfer. Frisch gemachte Frikadellen und Bratlinge lassen sich ebenso gut direkt einfrieren und bei Bedarf portionsweise entnehmen.

Dazu bereitet man sich einen frischen Salat oder einen leckeren Gazpacho und ist in maximal einer halben Stunde fertig mit kochen, Salat waschen, Gemüse schnippeln, Tisch decken... Nur zum genießen sollten Sie sich mehr Zeit lassen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Die Rumfort-Methode

Die WAS??? Einige kennen das Pareto-Prinzip (80% der Leistung in 20% der Zeit) oder KIS (keep it simple). Aber was ist die Rumfort-Methode?

Dabei ist die Lösung sehr einfach: Was steht RUM, was muss FORT?

Mit der Rumfort-Meethode kann man also vieles. Sparen, zum Beispiel oder Nachhaltigkeit ausüben, schlechtes Gewissen beseitigen, Ordnung schaffen. Ein vielseitiges Talent also. Man kann es auf verschiedene Lebensbereiche anwenden. Im Büro lassen sich so restliche Etiketten, Umschläge und so weiter aufbrauchen. Im Haushalt steht das Altpapier und das Altglas rum und muss fort. Handelt es sich dabei auch noch um Pfandflaschen, haben wir ein paar Euro mehr in der Haushaltskasse.

Liegt rum, muss fort? Verbrauchen!
Am liebsten ist mir allerdings die Rumfort-Methode beim Kochen. So werden Lebensmittel verbraucht, die man nicht so gerne mag, oder einige Familienmitglieder nicht so gerne mögen wie wir selbst. Oder Dinge, die bald kaputt gehen würden. So ist die Rumfort-Methode eine gute Resteverwertung, die uns auch noch sparen hilft. Und Lebensmittel wegwerfen ist ja sowieso schändlich.


Was kocht man dann so mit dieser Methode? Sie lässt sich zum Beispiel für Füllungen aller Art anwenden, für Soßen, Suppen und Eintöpfe. Pizzabelag nach der Rumfort-Methode kann besonders bunt und schmackhaft sein. Übrige Pellkartoffeln werden geschält zu Bratkartoffeln, Püree, Schupfnudeln oder Gnocchi. Auch zum Backen eignet sie sich hervorragend. Man kann verschiedene Mehle und Saaten mischen, wenn diese drohen zu alt zu werden. Runzlige Äpfel kommen auf den Kuchen oder werden zu Apfelmus.

Gehen Sie in Ihrer Küche ruhig auf die Suche nach Lebensmitteln, die Ihnen schon länger ein schlechtes Gewissen machen. Bereiten Sie daraus eine Speise, die sie mögen und ernten womöglich noch dickes Lob von der Familie. Bei uns gab es schon öfter Dinge, von denen ich sagen musste, ich kann sie genau so nicht noch einmal kochen, denn die Zusammenstellung war einmalig. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, den Kühlschrank neu zu sortieren und auszuwaschen. Ein gutes Gefühl!
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