Mittwoch, 30. Oktober 2013

Einflüsse von Wetter und Mondstand aufs Brot backen

Selbst gebacken: da weiß man, was drin ist!
Selbst erfahrenen Brotbäckern 'misslingt' hin und wieder mal ein Brot. Obwohl alles richtig gemacht wurde, so wie immer. Und doch ist jeder Tag anders, die Bedingungen sind nie gleich. Getreide, Wasser, Hefe und Sauerteig sind äußerst lebendige Zutaten, und das Verarbeiten derselben hängt von vielen Faktoren ab. Brot backen ist einfach! Lassen Sie sich da nichts vormachen, doch selbst wenn der Teig genug Zeit hatte zu gehen, dieser ausgiebig geknetet wurde, eine gute Konsistenz hat, ist es immer wieder eine Überraschung, wie denn das Brot wirklich aus dem Ofen kommt.

Da mag man sich wundern, warum dies so ist. Vielleicht ist just in diesem Moment 'neues' Mehl in den Verkauf gekommen.  Das Mehl ändert jedes Jahr seine Eigenschaften. Wenn die vorjährige Ernte so im Januar, Februar verbraucht ist, wird das 'neue' Korn gemahlen und kann trockener oder feuchter ausfallen, je nachdem, wie die Wetterbedingungen waren. So muss man die Wasserzugabe wieder neu ausgetüftelt werden.

Vielleicht gab es gerade am Backtag einen ungünstigen Luftdruck. Vielleicht stand der Mond im nicht ganz so günstigen Sternzeichen.

All dies ist nicht ausschlaggebend fürs Brot backen. Doch falls Sie sich wundern, warum dieses Mal Ihr Brot nicht ganz so toll geworden ist, haben wahrscheinlich ein oder mehrere dieser Faktoren mitgespielt. Ist Ihr Brot dagegen toll aufgegangen, hat eine schöne Kruste bekommen, ist innen luftig leicht, und ist noch besser geworden als sonst, hat dieses Mal alles zusammen gepasst.

Unser Himmelsnachbar beeinflusst unser Leben
So gelingt Ihr Brot bei vor allem bei zunehmendem Mond in Widder, Krebs und Steinbock am besten. Backen Sie bei abnehmendem Mond an einem Lufttag (Zwillinge, Waage, Wassermann), bleibt Ihr Brot länger frisch. Bei abnehmendem Mond geht der Teig - vor allem mit Sauerteig -  schwerer auf; er benötigt einfach etwas mehr Zeit. Oder Sie backen Sauerteigbrot gleich bei zunehmendem Mond. Für den Sauerteig bringen Feuertage (Widder, Löwe und Schütze) die besten Ergebnisse, nicht ganz so gut geeignet sind Wassertage (Krebs, Skorpion und Fische).

Alle (Un)Klarheiten beseitigt? Bei uns wird trotzdem Brot gebacken, wenn es benötigt wird, das ist so ca. einmal pro Woche, und zwar unabhängig des Mondstandes. Wenn der Mann Hunger hat, kann ich darauf einfach keine Rücksicht nehmen. Doch liefern Mond und Wettereinflüsse oftmals die Erklärung warum es einmal besonders toll gelingt, ein andermal dagegen nicht ganz so gut wird.

Freitag, 25. Oktober 2013

Warum kluge Hausfrauen so lange zum einkaufen brauchen

Wie? Werden Sie vielleicht denken, jetzt soll ich noch länger zum einkaufen brauchen? So viel Zeit habe ich doch gar nicht!

Zum Einkaufen zähle ich jedoch die Zeit mit, in der der Einkaufszettel überarbeitet wird, die Zeit Einkaufskörbe und leere Getränkekisten ins Auto zu packen, den Kühlschrank zu säubern und die Einkäufe sauber zu verstauen.

Der Einkaufszettel, ein wichtiges Instrument
Der Einkaufszettel hängt bei uns immer am Kühlschrank. Das kann auch eine Pinwand im Büro oder sonstwo sein. Ist ein Produkt, das man regelmäßig braucht aus, oder das letzte davon angebrochen, wird kommt es auf die Liste. Konsequent. Bei uns gibt es eine Spalte für Aldi und eine für Marktkauf. Von unten nach oben schreiben wir Besonderes, zum Beispiel aus dem Baumarkt oder Gartencenter. Spätestens, wenn das Blatt - bei uns im Format A6 - voll ist, fahren wir einkaufen. Das ist ist circa alle 3 bis 6 Wochen der Fall.

Das Einkaufen gestaltet sich für uns folgendermaßen: erst fahren wir zum Aldi, und für alles was wir dort nicht bekommen, versuchen im Marktkauf unser Glück. Das können für Sie ja andere Supermärkte sein, für uns sind diese beiden diejenigen, die am besten zu erreichen sind, zumal bei Marktkauf gleich ein Getränkehandel angeschlossen ist. Allzuviel kaufen wir im Getränkehandel zwar nicht, weil bei uns hauptsächlich energetisiertes Wasser aus dem Hahn auf den Tisch kommt, doch hin und wieder müssen wir auch dort hin, und das übernimmt dann mein Mann, während ich im Supermarkt den Wagen voll lade. Obst und Gemüse kaufe ich vorzugsweise immer frisch von den umliegenden Bauern und auf dem Wochenmarkt.

Kühlschrank wieder sauber und voll
(die Biosachen sind für mich, meinem Mann ist es nicht so wichtig)
Auspacken und verstauen dauert im Haushalt der klugen Haushalt dann ziemlich lange, erspart dann aber im Alltag viel Zeit. Zunächst wird der Kühlschrank kurz ausgeräumt und ausgewischt. Das ist wesentlich zeitsparender, als wenn er bereits wieder voll beladen ist. Dann werden alle Sachen, wieder eingeräumt, und die neuen Einkäufe gehören dazu. In den Keller kommt Lagerfähiges, wie Mehl. Leere Behältnisse in Küche und Keller werden direkt wieder aufgefüllt und außen sauber abgewischt. Stellt man während des Einräumens in Schränken oder Auszügen Krümel und Brosamen fest, werden diese direkt mit dem Akkusauger aufgesaugt.

Das Ergebnis sind wieder topsaubere Schränke und Kühlschrank, volle Vorratsbehältnisse und auch nicht unwichtig: ein sauberes Küchenbild.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Der Die-kluge-Hausfrau-Kalender 2014 ist da :-)

Zum ersten Mal gibt es passend im Blog-Outfit den Haushaltsplaner mit jahreszeitlich stimmigen Fotos. Aus der Natur in die Küche. 12 schmackhafte Kräuter, Gemüse und Getreide begleiten Sie durchs Küchenjahr. Lassen Sie sich durch die sinnlichen Farben und Formen zu neuen kulinatischen Genüssen inspirieren!

A5 Tischkalender: 978-3660358582
A4 Wandkalender:  978-3660358568
A3 Wandkalender:  978-3660358575


Montag, 21. Oktober 2013

Gastrolux® Pfannentest - 1. Folge

Bereits im Einsatz
Wie auf Facebook schon angekündigt, bin ich eine der stolzen Testerinnen beim großen Gastrolux® Pfannentest. Gerade zur richtigen Zeit, denn unsere bisherige, etwa 12 Jahre alten, beschichteten Pfannen sind bald vollends hinüber. Meine neue Pfanne im Wert von ca. 90,-- € ist letzte Woche angekommen und war bereits optisch ein voller Erfolg. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Ja, das gibt's. Bereits vorher hatte ich mich schon über die Gastrolux®-Produkte schlau gemacht, und was ich heraus gefunden hatte, gefiel mir. Langlebige und nachhaltige Produkte. Nachhaltig ist heute wichtiger denn je. Nun darf ich die Pfanne auf Herz und Nieren prüfen. Eine überraschung lag dem Paket auch bei: ein Pfannenwender aus Edelstal und wirklich quietschgelbem Silikon. An meiner Pfanne gefällt mir schon die Höhe. Somit reicht sie auch mal für größere Mengen, ohne, dass immer wieder Gemüsestücke, Nudeln oder Sauce beim Schwenken auf dem Ceranfeld landen.

Quelle: Gastrolux®
In meiner Testreihe möchte ich Ihnen alles Wissenswerte über meine neue Pfanne und meine Erfahrungen mit ihr nahe bringen. Da ein einziger Artikel wirklich sehr viel zu lesen wäre, gibt es die nächsten Wochen immer mal wieder Interessantes dazu hier auf dem Blog zu lesen.

Vielleicht mögen Sie sich - wie ich - vorab auch schon mal ein wenig informieren, dann kann ich Ihnen die Internetseite ans Herz legen. Freuen Sie sich also auf die Küchen-Erlebnisse der klugen Hausfrau mit ihrer neuen Gastrolux®-Pfanne. Falls Sie ohnehin mit einer solchen - ich kann jetzt schon sagen, wirklich tollen - Pfanne oder anderen Produkten liebäugeln, nutzen Sie noch bis 31. Oktober 2013 diesen Gutscheincode über 15% Rabatt im Gastrolux®-Shop: GASTROLUX15Y7RS, es lohnt sich!

Freitag, 18. Oktober 2013

Gratis Waschmittel - einfacher geht's nicht!

Ein Waschmittel, das quasi umsonst so rumliegt, zu 100 % biologisch abbaubar ist und einfach in der Anwendung? Gibt's nicht? Von wegen!

Die Lösung lautet Roßkastanien. Man sammelt einfach auf Spaziergängen oder Ausflügen in die Natur oder auch im Stadtpark einfach immer einige auf und steckt sie in die (Hosen-)Taschen. Man kann auch die Bastelarbeiten vom letzten Jahr, sofern sie getrocknet und nicht verschimmelt sind, verwenden.

Bereits letzten Herbst hatte ich einige Versuche gestartet, aber zu wenige Kastanien gesammelt, und so waren sie bereits nach wenigen Waschladungen verbraucht. Man sollte die Kastanien gut belüftet lagern, damit sie nicht zu schimmeln beginnen und eventuell immer mal wieder nachkontrollieren und faulige Früchte aussortieren.

Die einfachste Methode Waschmittel ist der Kaltauszug. Pro Waschladung etwa 2 bis 3 Kastanien zerkleinern (mit dem Hammer oder mit dem Nussknacker), halbieren reicht schon aus. Die Kastanien in ein Schraubdeckelglas geben und mit ca 100 ml kaltem Wasser auffüllen. Etwas mehr oder weniger schadet nicht. Einen Tag stehen lassen, durchschütteln und die milchige Brühe, die sich gebildet hat durch ein Teesieb ins Waschmittelfach gießen. Zur Weißwäsche geben Sie noch ein Päckchen Backpulver als natürliches Bleichmittel hinzu. Die Kastanien können meist noch für einen zweiten Sud verwendet werden. Sobald sich jedoch das Aufgusswasser nicht mehr weiß eintrübt, sind alle waschaktiven Substanzen - die Saponine - aufgebraucht. Die ausgelaugten Kastanien dürfen einfach auf den Kompost oder in den Biomüll.

Brauchen Sie Waschmittel für die spontane Wäsche, übergießen Sie die Kastanien mit kochendem Wasser und brauchen so nur etwa 10 Minuten warten, bis Ihr Sud fertig ist.

Alternativ können getrocknete Kastanien im Mixer zerkleinert werden und das (grobe) Kastanienmehl in ein Wäschesäckchen, einen alten Strumpf o.ä. gegeben werden. Das erspare ich mir allerdings, denn die Reste sollen ja kompostiert werden, und die kleinen Stückchen lassen sich aus den Strümpfen oder Säckchen nicht besonders gut entfernen.

Für besonders frischen Duft geben Sie einige Tropfen ätherisches Öl oder Destillat und für weiche Fasern und leuchtende Farben einen Schuss Essig ins Weichspülfach.

Im Gegensatz zu Waschnüssen, die aus Indien importiert werden müssen, was ökologisch (und ökonomisch für die dortige Bevölkerung wegen steigender Preise) nicht besonders sinnvoll ist, stimmt bei unseren heimischen Kastanien auch die CO2-Bilanz. Anders als bei Waschnüssen fühlt sich die Wäsche auch nicht unangenehm an und riecht auch besser; einfach angenehm frisch und sauber.

Übrigens: wenn wir genügend Kastanien haben, nutzen wir den Sud auch im Geschirrspüler!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Der Oktober

Der Oktober

Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.

Geh nur weiter. Bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei's zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen.
Hadre nicht in den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen,
und als hätt'st du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Laß den Herbst nicht dafür büßen,
daß es Winter werden wird.


An den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf grünen Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind's Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter. Bleib nicht stehn.

Blätter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter.
Denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rauch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiß die Richtung.
"Stirb und werde!" nannte er's.
Erich Kästner

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gnocchi aus Kartoffelpüree?

Selbstgemacht schmeckt doch am besten!
Was? Werden Sie vielleicht denken, geht das denn überhaupt? Wenn man im Internet recherchiert, lautet die Antwort auch eher nein. Doch was tun, mit übrig gebliebenem Kartoffelpüree? Zugegeben, es gibt noch mehrere Möglichkeiten: Herzoginkartoffeln, in der Pfanne ausbacken, einfach nochmal aufwärmen.

Doch es funktioniert sogar ziemlich gut. So habe ich gestern die beinahe besten Gnocchi meines Lebens genossen. So locker und fluffig, in Salbeibutter geschwenkt, einfach himmlisch! Dabei ist die Zubereitung ist denkbar einfach und geht schnell.

Das Rezept reicht für eine Portion oder zwei bis drei Beilagenportionen. Wenn mehr übrig bleibt, kann die Mehlmenge erhöht werden und statt des Eigelbs das ganze Ei verwendet werden.

200 g

50 g
1 Eigelb

ca.2 l

restliches Kartoffelpüree (selbst gemachtes aus richtigen mehligkochenden Kartoffeln), kalt, aus dem Kühlschrank mit
Weizenmehl und
rasch verkneten. Das war mit dem Thermomix in 5 Sekunden erledigt. Anschließend den Teig gut zusammenkneten und gleichzeitig in einem Topf
Wasser zum köcheln bringen.

Den Teig in mehrere Stücke aufteilen und zu etwa daumendicken 'Würsten' rollen. Nun mit einem scharfen Küchenmesser kleine Nocken abschneiden und über einer Gabel oder einem Butterbrettchen die typischen Rillen formen.

Die Gnocci ins kochende Wasser geben und ca. 2 - 3 Minuten garen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle heraus nehmen und sofort in eine Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken, in ein Sieb ausgießen. Fertig sind die Gnocchi für die weitere Zubereitung.

Montag, 7. Oktober 2013

Wasser - Quell des Lebens

Reines Wasser ist keine Selbstverständlichkeit
Ich will Sie, liebe Leserinnen und Leser mit den herkömmlichen Wasserspar'tipps' verschonen. Ich gehöre einer Generation an, der von klein auf beigebracht wurde, beim Zähneputzen den Wasserhahn zu zudrehen, während des Einseifens unter der Dusche das Wasser nicht laufen zu lassen und Spülmaschinen, sofern vorhanden, nur in vollem Zustand laufen zu lassen. Dies sind keine Tipps, sondern selbstredend!

Dennoch möchte ich Sie ein wenig sensibilisieren. Klares, sauberes Wasser wie dieser Bergbach hier sind keine weltweite Selbstverständlichkeit. Die Zivilisation ist teuer; und damit das Wasser. Das zur Verfügung stellen, die Wiederaufbereitung von Brauchwasser etc. kostet Geld. Dennoch werden viele Tausend Euro jährlich an Wasserabfüller für angeblich noch besseres und noch teureres Wasser bezahlt.

Natürlich haben auch wir Wasser in Flaschen gekauft zuhause, doch es verbraucht sich nur sehr langsam, denn wir haben in Deutschland den Luxus, eines der besten Trinkwässer der Welt regelrecht durch die Toilette zu spülen. Und konsumieren wir liebend gern Wasser, das Tausende von Kilometern im Lastwagen durch die Lande gefahren wurde.

Wir alle können einen großen Beitrag zur Nichtverschlimmerung unserer Mutter Erde beitragen. Wasser aus dem Hahn ist qualitativ mindestens so gut wie teuer gekauftes. Haben Sie Bedenken, Abgestandenes aus alten Leitungen zu trinken, lassen Sie den Wasserhahn ein wenig laufen und verwenden dieses Wasser woanders im Haushalt, etwa zum Blumen gießen, Eier abschrecken oder für die Wäsche. Für kohlesäurehaltiges Wasser gibt es Sprudler für den Hausgebrauch. Weiteres Plus: Sie müssen weniger Einkäufe schleppen, und transportieren und sparen sogar doppelt.

Samstag, 5. Oktober 2013

Fotokalender - jetzt im Handel erhältlich

Heute mache ich mal ein wenig Eigenwerbung, denn ich kann voller Stolz behaupten, dass mein Fotokalender nun in jedem Buch- und Kalenderhandel mit ISBN bestellt werden kann:

A5 Tischkalender: 978-3-660-33551-4
A4 Wandkalender:  978-3-660-33552-1
A3 Wandkalender:  978-3-660-33553-8



Auch eine schöne Geschenkidee!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gemüsenudeln herstellen

Ich möchte Ihnen heute zwei Produkte vorstellen, die ich mir kürzlich angeschafft habe. Seit Attila Hildmann sind Gemüse'tagliatelle' salonfähig geworden. Doch auch für kalte Platten und Buffets kann man mit diesen Spiralschneidern schöne Kreationen fertigen, zum Beispiel Endlosjulienne, Zucchini'nudeln' und so weiter.

Für einfache Kreationen reicht auch ein Julienneschneider, der wie ein Sparschäler aufgebaut ist und auch so verwendet wird. Meiner ist von Tupper, der schneidet gut. Allerdings ist hiermit die Länge der Gemüsestreifen begrenzt, also eher kurz.

Bildquelle: Gefu
Wer nicht allzu oft einen Spiralschneider benötigt, ist mit dem Spirelli von Gefu gut beraten, und man kann dünnere 'Spaghetti' und etwas dickere 'Tagliatelle' herstellen. Mit dabei ist auch ein Restehalter, zum Schutz der Finger. Wer jedoch feststellt, dass er oft solche 'Nudeln' machen möchte, sollte sich einen Spiralschneider mit Kurbel anschaffen. Für mich war es eine Platzfrage. Hier ein Küchenschnickschnack, dort ein Helferlein, lässt irgendwann jede Küche im Chaos versinken. Und einen großen Profi-Spiralschneider zum Aufstellen, sollte man wie eine Küchenmaschine oder die Kaffeemaschine nicht in den Schrank ein- und ausräumen müssen. Da würde mir langsam zu viel auf der Arbeitsplatte herumstehen.

Beim Spirelli  erzeugt man die Streifen durch drehen der Frucht oder des Gemüses. Leider gab es bereits beim ersten Benutzen gleich eine Fleischbeilage in Form meines Fingerknöchels. Seien Sie also vorsichtig beim Schneiden. Bei einigen Gemüsesorten wie Karotten geht es auch reichlich schwer. Weichere Gemüse drehen sich einfacher durch.

Bildquelle: Gefu
Mit dem Gefu Rösli erhalten Sie rosenhafte Endlosformen in der Breite Ihres Gemüses. Auch hier müssen Sie wieder auf Ihre Fingerknöchel achten, und natürlich schneidet sich auch der Rösli leichter durch Zucchini als durch Möhren. Letzteres geht aber trotzdem wesentlich leichter, als beim Spirelli. Sie können auch den Restehalter des Spirellis benutzen, oder einen anderen, den Sie bereits haben. Um wirklich schöne Formen zu erhalten, sollte Sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und ohne Pausen drehen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Rezept: Flan caramel

Dieser spanische Pudding ist ein Gedicht!
Wer sich noch nie an einen Flan getraut hat, sollte sich dennoch einmal daran wagen, denn so schwer ist es nicht. Dieses Rezept lässt sich auch ganz einfach verdoppeln oder vervierfachen.

Zutaten für 3 - 4 Portionen:
30 g Zucker (fürs Karamell)

250 ml Milch
200 g Zucker
1/2 Vanilleschote
2 Eier




Zubereitung:
Die 30 g Zucker in einem Topf oder einer Pfanne auf mittlerer Hitze karamellisieren. Achtung, sobald der Zucker flüssig wird, muss immer gerührt werden!

Die Milch mit den 200 g Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote in einem separaten Topf (super im Thermomix, der rührt alleine!) aufkochen und hin und wieder umrühren. Die Eier aufschlagen und zur Milchmasse geben.

Das Karamell in eine feuerfeste Auflaufform oder mehrere Souffléförmchen gießen, so dass der Boden der Form bedeckt ist. Die Ei-Milchmasse über das Karamell geben und im Wasserbad bei 150° 1 Stunde stocken lassen.

Es macht nichts, wenn das Karamell sofort wieder fest wird. Es verbindet sich im Ofen mit Flüssigkeit aus der Milchmasse und bleibt danach auch im Kühlschrank flüssig.
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