Mittwoch, 16. April 2014

Eine Frühlingsgeschichte: Ein Amselnest im Futterhäuschen

Dem aufmerksamen Leser ist es nicht entgangen, letztes Jahr war vogelbruttechnisch rund ums Haus der klugen Hausfrau nicht von Erfolg gekrönt. So wurden letzten Winter einige Sonnenblumenkerne ins besagte Nistkörbchen gelegt. Es fehlte bis zum Frühjahr nicht ein einziges! Sollten wir wieder enttäuscht werden? Was das schicke, extra gekaufte Häuschen angeht, ja. Doch als ich neulich nach einem ja ziemlich milden Winter das Futterhäuschen vor dem Fenster wegräumen wollte, entdeckte ich Folgendes: ein leeres Meisenknödelnetz, ein Eichenblatt und ein trockenes Zweiglein. Tags zuvor war mir schon ein Amselweibchen aufgefallen, die unser Futterhaus intensiv inspizierte. Sie wird doch nicht? Für alle Fälle lasse ich das Häuschen wo es ist. Denn Hand aufs Herz: wer könnte es ihr jetzt wieder wegnehmen?

Beginn (Bild 1), Fortschritt (Bild 2 und 3) und fertiges Nest (Bild 4)
'Mein Mädchen' schafft Material heran

Aber ja! In den nächsten Tagen wird immer mehr Material angeschafft, und zunächst sieht es ziemlich wild aus. Doch bald formt 'meine Kleine', wie ich sie nun liebevoll nenne ein wunderschönes Nest daraus. Es ist richtig tief, und ich kann nicht erkennen, ob schon Eier abgelegt wurden, was ich jedoch vermutet, denn ich konnte einmal beobachten, wie sie auf dem Nest sitzt mit wackelndem Hinterteil.

Leeres Nest (links), mit brütender Amsel (rechts)

Bleiben Sie gespannt, wie ich, wie es weiter geht. Es wird auf jeden Fall berichtet.

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