Donnerstag, 28. Februar 2013

Geschirrspüler einräumen und pflegen

Kinderkram? Von wegen! Mein Blog richtet sich ebenso an junge Leute, die erst noch lernen müssen, wie man Hausarbeit zielstrebig verrichtet. Daher gibt es hin und wieder auch Beiträge, über die gestandene Hausfrauen und -männer nur müde lächeln. Oder auch nicht. Denn es kann ebenso inspirierend wie hilfreich sein, einmal eingefahrene Handlungsweisen auf andere Art zu betrachten und gegebenenfalls zu überdenken.

Nicht geeignetes Geschirr:
  • Besteck und Geschirrteile aus Holz (kan man zwar hinein tun, aber es wird schon bald sehr unansehnlich)
  • Empfindliche Dekorgläser
  • Kunstgewerbliches und antikes Geschirr (dieses ist nicht spülmaschinenfest)
  • Nicht hitzebeständige Kunststoffteile
  • Kupfer- und Zinngeschirr
  • Geschirrteile, die mit Wachs, Asche, Farbe oder Schmierfett verunreinigt sind
Achtung! Einige Glassorten können nach vielen Spülgängen trüb werden.

Oberkorb richtig einräumen
Einräumen:
  • Grobe Speisereste entfernen
  • ggf. kurz abspülen (kaltes Wasser reicht -> Energiesparen!)
  • Geschirr so hineinstellen, dass es nicht kippen kann
  • Gefäße mit der Öffnung nach unten hinein stellen
  • Teile mit Wölbung schräg stellen, so dass das Wasser ablaufen kann
  • Die Drehung der Sprüharme darf nicht behindert werden, dies kann durch einfaches Drehen probiert werden
  • Tassen und Gläser gehören in den oberen, Teller und Töpfe in den unteren Geschirrkorb, ebenso stark verschmutztes Geschirr
Verwenden Sie aus Umweltgründen besser herkömmliches Spülmaschinenpulver. Diese lässt sich besser dosieren als Tabs und reinigt besser als Flüssigspülmittel (ebenso wie bei den Waschmitteln). Meist kommt man auch mit wesentlich weniger als der angegebenen Menge aus. Außerdem lässt sich Pulver vielseitiger, auch außerhalb der Spülmaschine benutzen.

Salz sollte im Salzbehälter nicht fehlen, selbst wenn Sie gerne Spültabs nehmen.

Klarspüler richtig zu dosieren ist eine knifflige Angelegenheit. Sind Gläser oder andere Geschirrteile mit einem metallischen Glanz überzogen, muss die Klarspülmenge reduziert werden. Wie das geht, lesen Sie jeweils in Ihrer Gebrauchsanleitung, denn dies ist von Geschirrspüler zu Geschirrspüler verschieden.

Um Verschmutzung durch Kalk und Fett vorzubeugen gibt es diverse sehr chemische Spülmaschinenpfleger, die aber nicht empfehlenswert sind. Sie riechen nach dem Spülgang noch stark und so gar nicht vertrauenerweckend. Außerdem verlangen diese Pfleger nach einer hohen Betriebstemperatur, was moderne Energiesparer gar nicht schätzen. Besser ist es, ca. alle 3 Monate eine halbe Flasche billigen Haushaltsessig hineinzuleeren und mit einem Programm mittlerer Temperatur durchzuspülen, nachdem man die Siebe von Hand gereinigt hat.

Für frischen Duft sorgen hin und wieder ein paar Zitronenschalen im Besteckkorb oder in der Besteckschublade. Nach ein paar Spülgängen riecht Ihr Geschirrspüler wieder gut. Zitronenschalen können unter Umständen auch den Klarspüler ersetzen. (Wird noch getestet, denn ohne Klarspüler bleibt das Geschirr nass.)

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